Digitales von A bis Z – kurz erklärt | Teil 7

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wörterbuch für Digitales: Begriffe rund um Computer und Internet aus dem Englischen übersetzt und kurz erklärt.

Ellena

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wörterbuch für Digitales: Begriffe und Abkürzungen rund um Computer und Internet – übersetzt und verständlich erklärt.

Digitales von A bis Z
Inhalt

Digitales von T bis Z

Im folgenden werden alle Begriffe und Abkürzungen auch für Laien verständlich erklärt und englische Begriffe (wörtlich) übersetzt. Falls kein sinnvolles deutsches Wort existiert, entfällt die Übersetzung. Außerdem ist, sofern es eine deutliche Abweichung von der Schreibweise gibt, in den eckigen Klammer eine Hilfe zur Aussprache der englischen Begriffe angegeben (th = tonloses d mit der Zunge zwischen den Vorderzähnen).

Register

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ

T – Tab bis Tracking

Tab

[täb] Registerreiter = Tab
Wenn Sie im Browser eine Website aufrufen, erscheint oben über der Zeile mit dem Suchfeld ein kleiner Reiter mit dem Namen der Website bzw. dem Titel und evtl. dem Favicon der geöffneten Seite. Sobald Sie weitere Seiten oder Websites aufrufen, ohne die vorhergehenden zu schließen, wird i. d. R. jeweils ein weiterer Reiter hinzugefügt. Anschließend können Sie beliebig zwischen den geöffneten Seiten wechseln, ohne sie erneut aufrufen zu müssen. Durch einen Klick auf das kleine x links oder rechts neben dem Namen schließen Sie die Tabs wieder.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BrowserFaviconWebsite

Tablet-PC / Pad

[täblett, pädd] Schreib- bzw. Notizblock
Ihre Bau- und Funktionsweise entspricht der von Smartphones, jedoch ist der Bildschirm größer als bei diesen, aber kleiner als der der meisten Notebooks. Normalerweise sind Sie auf die Verbindung mit einem Router angewiesen, um das Internet nutzen zu können. Bei einigen besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine SIM-Karte einzusetzen, was nicht nur den Zugang zum Internet, sondern auch das Telefonieren und Senden/Empfangen von SMS erlaubt. Darüber hinaus können Sie manche Modelle mit einer physischen Tastatur koppeln, was das Schreiben längerer Texte erleichtert. Obwohl der Begriff „iPad“ häufig für alle Geräte dieser Art benutzt wird, ist es streng genommen nur der Markenname für die Produkte von Apple.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: NotebookRouterSIM-Karte – Smartphone

Timeline

[taimlain] Zeitstrahl
Dieser Begriff bezeichnet die Chronik in sozialen Netzwerken. Nachdem Sie ein Profil bei Facebook und Co. angelegt haben, erscheinen dort alle Aktionen und Einträge, die Sie im Netzwerk vornehmen. Sobald Sie etwas posten oder einen Beitrag anderer teilen, wird er automatisch unter Ihrem Profil angezeigt. Sofern Sie Ihr Profil nicht als „privat“ markiert haben, kann dort jeder sehen, was Sie interessiert oder was Sie veröffentlicht haben.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FacebookPostSocial Media

TLS (Transport Layer Security)

[ti el es (tränsport läijer sekjuriti] Transportschicht-Sicherheit
Wie bei der SSL-Verschlüsselung, deren Nachfolgeprotokoll TLS ist, dient sie der Verschlüsselung der über Netzwerke wie das Internet übertragenen Daten. Erst nachdem eine Verbindung zwischen dem Ausgangsgerät und dem Server aufgebaut und die gegenseitige Identität nachgewiesen ist, findet die verschlüsselte Übertragung der Daten, für die ein spezieller Algorithmus verwendet wird, statt. Diese Art der Verschlüsselung wird auch für E-Mail-Konten verwendet.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AlgorithmusServer – SMTP – SSL

Touchpad / Trackpad

[tatschpädd, träckpädd] Tastfeld, Verfolgungsfeld
Einerseits bezeichnen die beiden Begriffe das unterhalb der Tastatur von Laptops integrierte, berührungsempfindliche Feld. Andererseits gibt es aber auch Touchpads als Zusatzgerät für Desktop-PCs. Die Funktionsweise ähnelt der einer Mouse. Jedoch können Sie auf einem Touchpad noch zusätzliche Gesten festlegen und mit dem Finger „schreiben“. Deshalb kommen beispielsweise mittels Touchpad erstellte Unterschriften dem Original näher als per Mouse-Bewegung ausgeführte.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Desktop-PCKeyboardLaptopMouse

Touchscreen

[tatschßcrihn] Berührungs- oder Tastbildschirm
Wie die deutschen Begriffe bereits andeuten, handelt es sich hierbei um eine besondere Bauweise des Bildschirms. Da er berührungsempfindlich ist, benötigen Sie keine externe Tastatur oder Mouse, sondern Sie benutzen nur Ihre Finger oder einen Stift zur Steuerung der Aktionen. Alle Smartphones und Tablet-PCs nutzen diese Technologie. Außerdem gibt es auch schon einige Notebooks, die einen Touchscreen haben.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Display / ScreenMouseNotebookSmartphoneTablet-PCVirtuelle Tastatur

Tower-PC

[tauer …] Turm-PC
Der Begriff „Turm“ bezieht sich auf das separate Gehäuse, in dem die technischen Komponenten eines Desktop-PCs (meistens unter dem Schreibtisch) untergebracht sind. Auf dem Schreibtisch befinden sich dann nur Bildschirm(e), Tastatur und Mouse. Im Gegensatz dazu sind bei einigen Desktop-PCs von Apple (iMac) die technischen Komponenten im selben Gehäuse wie der Bildschirm verbaut.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Desktop-PCLaptopMonitor – Mouse

Tracking

[träcking] Verfolgung
Insbesondere in Verbindung mit Apps, Websites und Cookies spielt dieser Begriff eine Rolle. So verwenden Online-Services und Websites bestimmte Cookies, um Ihre Aktivitäten aufzuzeichnen. Einerseits kann es sich dabei nur um die Aktivitäten auf einer Website selbst zu statistischen Zwecken handeln, was relativ harmlos ist. Andererseits verfolgen manche Unternehmen aber auch Ihre Aktivitäten über die Website hinaus und lesen auf Ihrem Gerät gespeicherte Daten aus. Anschließend legen sie ein Profil an, um Ihnen passende Werbeangebote zu zeigen oder sie verkaufen Ihre Daten an spezielle (Werbe-)Agenturen weiter. „Berühmt“ für Tracking-Aktivitäten sind vor allem Facebook und Google.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Affiliate – AppsCookiesFacebookGoogleWebsite

U – UMTS bis UX / UI

UMTS (Universal Mobile Communications System)

[juniwörsl mobil kommjunikäischen süstemm] Universelles Mobilkommunikations-System – 3G (3. Generation)
Mittels dieses Systems wurden mit 348 kbit/s (Kilobit pro Sekunde) höhere Übertragungsraten als mit EDGE möglich. Da inzwischen mit LTE und 5G noch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, wird 3G 2021 eingestellt und dessen bisherigen Frequenzen für 5G genutzt.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: EDGE5G MobilfunkstandardLTE

UNIX

Ende der 60er Jahre begann die Entwicklung dieses Betriebssystems, das für eine Mehrfachnutzung, also das parallele Ausführen mehrerer Aufgaben, entwickelt wurde. Es läuft sehr stabil und zuverlässig, erfüllt hohe Ansprüche an die (Daten-)Sicherheit und wird häufig für die Entwicklung von Programmen eingesetzt. Neben Linux baute zu Anfang auch MacOS/iOS darauf auf.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: iOS / iPadOSLinuxMacOSOS (Operating System)Windows

Update

[apdäit] Aktualisierung
Da sowohl die Betriebssysteme als auch die Anwender-Software ständig kontrolliert und überarbeitet werden, verteilen die Entwickler mehr oder weniger regelmäßig Updates. Neben Fehlerbehebungen und Verbesserungen schließen sie vor allem immer wieder neu auftretende Sicherheitslücken. Deshalb ist es sehr wichtig, diese Aktualisierungen auch möglichst zeitnah auf Ihren Geräten zu installieren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FirmwarePatch / BugfixSoftware

Upgrade

[apgräid] Hochrüstung
Obwohl viele die Begriffe Update und Upgrade als gleichbedeutend ansehen, gibt es einen Unterschied. Wenn Sie eine App / ein Programm upgraden, bedeutet das in erster Linie, dass Sie dessen Funktionsumfang erweitern oder z. B. eine App von Werbeeinblendungen befreien. Zusätzlich kann mit einem Upgrade auch eine Fehlerbehebung oder Schließung von Sicherheitslücken verbunden sein, muss es aber nicht.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppSoftware

Upload

[aploud] Hochladen
Im Gegensatz zum Download laden Sie in diesem Fall Dateien wie Dokumente, Bilder etc. von Ihrem Gerät auf einen Server hoch. Das heißt, Sie speichern Ihre Daten (zusätzlich) außerhalb Ihres Geräts. Die Upload-Geschwindigkeit richtet sich nach der von Ihnen bei Ihrem DSL- bzw. Mobilfunk-Anbieter gebuchten Datenrate und ist immer wesentlich langsamer als die Download-Geschwindigkeit.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: DSL – DownloadEDGE5G MobilfunkstandardLTE

URL (Uniform Ressource Locator)

[ju ar el (juniform rißors locäiter)] Einheitlicher Ressourcen Anzeiger = Webadresse
Jede Seite, jedes Bild oder sonstiger Inhalt, der im Internet veröffentlicht wird, hat eine eindeutige Adresse. Diese besteht i. d. R. aus einer Domain (einem Teilbereich des DNS (Domain Name Systems) mit einem eindeutigen Namen und dem Titel oder einer sonstigen Kennzeichnung des Beitrags, Bildes etc. Über diese Adresse können Sie jeden Inhalt gezielt im Browser aufrufen. Ursprünglich begannen alle URLs mit www (world wide web). Da es aber bisher nur ein Internet gibt, ist dieser Zusatz eigentlich nicht mehr notwendig, so dass neuere URLs darauf verzichten.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BrowserDNS – Domainhttp/s

USB / -Anschluss (Universal Serial Bus)

[juniwerßel ßiri-el bas] Universelle serielle Datenleitung = USB-Anschluss
Um externe Geräte oder ein Ladekabel mit einem anderen Gerät zu verbinden, verfügen diese über einen oder mehrere USB-Anschlüsse. Am verbreitetsten ist Typ A dessen Inneres aus zwei unterschiedlichen Hälften besteht, so dass das Einstecken eines Kabels nur in einer Richtung möglich ist. Jedoch setzen sich insbesondere für Ladekabel mehr und mehr die USB-C-Anschlüsses durch. Diese sind kleiner und sowohl die Ober- als auch Unterseite unterscheiden sich nicht. Dadurch kann der USB-C Stecker in beliebiger Richtung eingesteckt werden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: HeadphoneLightning-Anschluss

USB-Stick

USB-Stab = Stick
Es handelt sich um ein kleines, transportables Gerät, das Sie über den USB-Anschluss mit Ihrem Computer verbinden, um darauf Dateien wie Dokumente oder Fotos zu speichern. Einerseits eigenen sich diese Sticks zur Datensicherung, falls Ihr Computer einmal nicht mehr funktioniert und alle dort gespeicherten Daten somit verloren wären. Andererseits können Sie damit auch größere Datenmengen „transportieren“, um sie beispielsweise auf einem anderen Gerät zu nutzen oder sie darauf zu übertragen. Wenn Sie einen „fremden“ Stick an Ihr Gerät anschließen, besteht jedoch immer ein gewisses Risiko der Übertragung von Schadsoftware.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BackupDatensicherungHard DriveMalwareSpeichermedien

User

[juser] Anwender, (Be-)Nutzer
Dieser Begriff umfasst alle Personen, die einen Computer und Apps / Programme verwenden oder Online-Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Account – App – Apple-IDLoginOnline-ServicePasswordZwei-Faktor-Authentifizierung

User name

[juser näim] Anwendername = Benutzername
Wenn nach einem Benutzernamen gefragt wird, ist damit selten Ihr tatsächlicher Name gemeint. Normalerweise geben Sie z. B. beim Login auf Websites einen Fantasienamen, eine Ihrer E-Mail-Adressen oder eine willkürliche Buchstaben-Zahlen-Kombination ein bzw. Sie erhalten diese vom betreffenden Dienstleister. Diesen Namen sollten Sie sich gut merken, da Sie ihn in Kombination mit einem Passwort bei jedem Login erneut eingeben müssen. Falls Sie ihn vergessen haben, ist eine Wiederherstellung u. U. nicht mehr möglich.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Account – Apple-IDLoginPasswordWebsite

UX (User Experience) / UI (User Interface)

[juser ixpirienß / juser interfäiß] Benutzererlebnis, -erfahrung / Benutzeroberfläche
Beide Begriffe beziehen sich auf das Design, d. h. die Gestaltung einer Website oder App. Im ersten Fall geht es in erster Linie um den Wohlfühlfaktor. Durch den einheitlichen Gesamteindruck und die Nutzerführung soll der Besucher komfortabel auf alle Informationen zugreifen können, um zum Wiederkommen animiert zu werden, was wiederum den Wert der „Marke“ steigert. Dagegen steht beim UI Design die Interaktion der Besucher mit der App oder Website im Vordergrund. Dementsprechend ist eine visuell ansprechende Gestaltung und eine intuitive Bedienbarkeit auf allen Geräten das Ziel.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppWebdesign – Website

V – Videotelefonie bis VPN

Videotelefonie

Kommunikation mit Bildübertragung
Um während eines Telefonats den/die Partner auch sehen zu können, benötigen Sie ein Smartphone, Tablet-PC oder einen PC. Das Gerät muss mit WLAN oder dem Mobilfunknetz verbunden sein und Sie müssen sowohl das Mikrofon als auch die Kamera einschalten. Des Weiteren ist die Installation eines entsprechenden Programms auf dem Gerät Voraussetzung. Auf iPhones und Macs können Sie die vorinstallierten App Facetime nutzen, auf Windows-Geräten Skype. Auch in die meisten Messenger ist diese Funktion integriert. Darüber hinaus gibt es spezielle Programme wie Teams, Zoom oder ähnliche, die auch Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern ermöglichen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Desktop-PCHeadsetMessenger – MobilfunknetzeSmartphoneTablet-PCWLAN

Viren

Computerviren sind eine spezielle Art von Schadsoftware bzw. schädliche Programmzeilen in Dateien, die von sich selbst Kopien erstellen. Manche Arten verhalten sich u. U. lange Zeit vollkommen ruhig, bis Sie eine bestimmte Aktion ausführen und die Viren damit aktivieren. Andere vermehren sich sofort auf dem Computer, können sich im Netzwerk verbreiten oder z. B. per E-Mail-Anhang oder USB-Stick auf andere Computer übertragen werden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerMalwareUSB-StickWürmer

Virtual / Augmented Reality

[wörtjuel riäliti / ogmentid riäliti ] Scheinbare / Erweiterte Realität
Durch eine spezielle Programmierung der Software (und entsprechende Hardware) wird eine künstliche Wirklichkeit erschaffen. In diese kann der Nutzer (mit Hilfe von VR-Brillen) völlig eintauchen, so dass er das Gefühl hat, sich in einem „eigenen“ Raum zu bewegen bzw. Teil des Geschehens zu sein. Beispielsweise können so Museumsrundgänge stattfinden, ohne das der Besucher das Gebäude tatsächlich betreten muss oder er bewegt sich direkt in einem Spiel und betrachtet es nicht nur als Außenstehender.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Hard WareSoftwareWearables

Virtuelle Tastatur

Bildschirmtastatur
Wenn ein Gerät über eine virtuelle Tastatur verfügt, benötigen Sie für Ihre Eingaben keine externe Tastatur. Sobald Sie auf ein (Text-)Eingabefeld klicken, erscheint am unteren Rand des Bildschirms eine Software-Tastatur, die Sie wie eine gewöhnliche Tastatur bedienen. Die meisten virtuellen Tastaturen haben jedoch einen etwas geringeren Funktionsumfang. Das bedeutet, dass vor allem manche Sonderzeichen sowie Tasten für spezielle Befehle fehlen. Andererseits können Sie einfacher auf Emojis zugreifen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: EmojiKeyboardTouchscreen

Voice Message

[weuß messedj] Sprachnachricht
Anstelle eine Nachricht mittels der Tastatur in einem Messenger einzugeben, haben Sie die Möglichkeit, diese nach einem längeren Druck auf das Mikrofon-/Aufzeichnungs-Symbol zu diktieren. Ihr Kontakt erhält dann anstelle eines Textes diese Aufnahme und kann Sie auf seinem Gerät abhören.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: MessengerSMS

Voice Mail / Mail Box

[weuß mäil / mäil box] Anrufbeantworter
Nachdem Sie eine Mail Box auf Ihrem Smartphone eingerichtet haben, können Sie dort eine Nachricht speichern. Falls Sie einen Anruf nicht annehmen können oder wollen, hört der Anrufer diese Information und hat die Option seinerseits eine kurze Nachricht zu hinterlassen. Diese wird auf Ihrem Gerät gespeichert und Sie erhalten eine schriftliche Benachrichtigung. Anschließend können Sie diese jederzeit je nach Gerät / Mobilfunkanbieter über Ihre Telefon- oder eine spezielle App abhören oder lesen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppSmartphone

VPN (Virtual Private Network)

[wörtjuel praiwet netwörk] Virtuelles privates Netzwerk
Anders als „privat“ suggeriert, handelt es sich nicht um ein Netzwerk, dass nur Sie benutzen. Vielmehr dient VPN dazu, eine geschützte Verbindung mittels öffentlicher Netzwerke aufzubauen. Da die Verbindung über mehrere Server läuft, lassen sich Ihre IP-Adresse und Ihre sonstigen Spuren im Internet (fast) nicht nachverfolgen. Auch sind Ihre übermittelten Daten nicht mehr von Dritten entzifferbar. Falls Sie häufig öffentliches WLAN nutzen, ist VPN empfehlenswert. Inzwischen gibt es verschiedene Angebote, die jedoch kostenpflichtig sind (Ausnahme: Das im Opera Browser integrierte VPN).
Mehr Digitales aus diesem Bereich: HotSpotIP-AdresseServer

W – Wearables bis Würmer

Wearables

[währebbels] Tragbare (Kleingeräte)
Am bekanntesten sind Smartwatches oder Fitness-Tracker (Trainings-Verfolger). Grundsätzlich zählen dazu jedoch alle Computer, die am Körper getragen werden. So umfasst der Begriff z. B. auch Datenbrillen, VR-Brillen oder Kleidungstücke mit „intelligenten“ Zusatzfunktionen. Smartwatches oder Fitness-Tracker sind normalerweise mit Ihrem Smartphone gekoppelt. Falls die Uhr über eine eSIM verfügt können Sie damit jedoch auch unabhängig vom Smartphone telefonieren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerSIM – Smartphone – SmartwatchVirtual Reality

Webdesign

[webdisain] Erstellung und Gestaltung von Internetauftritten
Der Begriff umfasst alle Tätigkeiten, die dazu beitragen, eine Website oder App über das Internet nutzbar zu machen. Dies fängt bei der Schaffung der technischen Voraussetzungen an. Des Weiteren gehören dazu die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben (Privacy by Design), Gestaltung eines auf allen Geräten benutzerfreundlichen Layouts, Suchmaschinenoptimierung u. a. m. Da „Webdesigner“ keine geschützte Berufsbezeichnung ist, sollten Sie die jeweiligen Angebote kritisch prüfen. Denn das Spektrum reicht von wirklichen Profis, die tatsächlich noch individuell programmieren und alle o. g. Punkte abdecken bis zu „Hobby-Designern“, die lediglich Texte und Bilder in vorgefertigte Masken einsetzen, ohne sich um Technik, Datenschutz, etc. zu kümmern.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppDSGVOHostingResponsive DesignSuchmaschineUX / UIWebsite

Webinar

Netzseminar
Einige Organisationen, Unternehmen oder Dienstleister bieten (Weiterbildungs-)Seminare an, an denen Sie kostenlos oder gegen eine Gebühr online teilnehmen können. Nachdem Sie sich beim Anbieter angemeldet haben, erhalten Sie Informationen zur dafür notwendigen Konferenz-Software sowie einen Zugangs-Code. Die Vorträge können durch die Einblendung von Folien mit zusätzlichen Erläuterungen oder Bilder ergänzt werden. Außerdem ist es möglich, den Bildschirm eines Teilnehmers live einzublenden, um z. B. Anwendungen genauer zu erklären. Am bekanntesten ist Zoom, das als App heruntergeladen werden kann. Darüber hinaus gibt es aber auch Systeme, die Sie direkt im Browser nutzen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppBrowserCodeDownloadSoftwareVideotelefonie

Webmailer

[webmäiler] Postdienst im Internet
Jeder E-Mail-Service Provider bietet Ihnen über seine Website einen geschützten (Login-) Bereich an, den Sie über Ihren Browser aufrufen und wo Sie Ihre E-Mails verwalten können. Allerdings sehen Sie dort i. d. R. nur die E-Mails / E-Mail-Konten des betreffenden Anbieters (A). Deshalb empfangen Sie E-Mails anderer Dienste (D) dort nur, wenn Sie die E-Mail-Adresse von D auf ein Konto von A weiterleiten. Jedoch können Sie auch dann neue E-Mails nur von einem Konto von A versenden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BrowserE-MailLoginMail ClientProvider

Website

[webßait] Ort im Internet
Hierbei handelt es sich um den Internetauftritt eines Unternehmens, Dienstleisters oder auch von Privatpersonen. Das kann ein Online-Shop, ein Nachrichtenportal, ein Streaming-Dienst, ein Blog o. ä. sein. Eine Website besteht normalerweise aus einer Startseite (Homepage) und beliebig vielen weiteren Seiten mit unterschiedlichen Inhalten und Funktionen. Zu erreichen sind Websites über ihre individuelle Internetadresse (URL). Um Inhalte im Internet öffentlich zugänglich zu machen, laden Sie sie über ein CMS auf einen Server hoch, der 24 Stunden und 365 Tage im Jahr erreichbar ist.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Blog – BrowserCMSHosting – http/sServerURL

Werkseinstellung

Wenn Sie ein Gerät neu in Betrieb nehmen, befinden sich darauf nur das Betriebssystem sowie einige vorinstallierte Apps / Programme. Mit der Zeit werden Sie dann weitere Apps herunterladen und eigene Dateien speichern. Falls Probleme auftreten, deren Ursache Sie nicht feststellen können oder das Gerät immer langsamer wird, hilft es manchmal, dieses wieder auf Werkseinstellung zurückzusetzen. Vorher sollten Sie jedoch auf jeden Fall Ihre wichtigen Daten sichern bzw. ein Backup anlegen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppBackupOS (Operating System)Reboot – Reset

Widget

[widjet] Kleines Steuerelement
Einige Apps bieten Ihnen die Möglichkeit an, kleine Flächen mit zusätzlichen Funktionen / Informationen auf dem Home Screen oder einem speziellen Widget Screen abzulegen. So können Sie z. B. direkt die aktuellen Wetterdaten, die neusten Nachrichten oder Ihre nächsten Termine sehen, ohne die zugehörige App öffnen zu müssen. Andere Widgets gewähren Ihnen einen direkten Zugriff auf Ihre Lesezeichen, auf bestimmte Kontakte, häufig verwendete Apps, etc. Auch auf Websites finden Sie Widgets, die z. B. automatisch die jeweils neusten Beiträge anzeigen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppDisplay / ScreenHome ScreenWebsite

Windows

[windous] Fenster
Das Betriebssystem von Microsoft ist mit einem Marktanteil von 73,04 % (07/2021) weltweit am populärsten. Es ist vor allem auf PCs, seltener auf Servern installiert. Mitte der 80er Jahre entwickelte Microsoft die grafische Benutzeroberfläche, die geöffnete Programme in Form von Fenstern darstellt. Für die Basis-Anwenderprogramme müssen Sie ein (kostenpflichtiges) Office-Paket installieren. Die bisherige Version Windows 10 können Sie seit dem 05.10.2021 durch Windows 11 ersetzen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FensterOffice 365PC (Personal Computer)Server

WLAN (Wireless Local Area Network)

[wai-erless loukl äria netwörk] Drahtloses lokales Netzwerk
Oft wird WLAN mit WiFi (Wireless Fidelity) gleichgesetzt, jedoch gibt es einen Unterschied. WLAN ist der Oberbegriff, während WiFi nur eine Unterart nach einem bestimmten Standard ist. Wenn der Router mittels eines speziellen Kabels mit dem Computer verbunden ist, spricht man von LAN, während bei WLAN alle Geräte drahtlos per Funk miteinander kommunizieren. Einerseits sind LAN-Verbindungen stabiler. Andererseits ist per WLAN beispielsweise auch eine Verbindung zwischen Smartphones und PCs, Druckern usw. möglich. Außerdem wird die Wahl des Standorts Ihres PCs nicht von der Länge des Kabels zum Router eingeschränkt.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerDSLPC (Personal Computer)RouterSmartphone

Word

[wörd] Wort
Dies ist das Standard-Textverarbeitungsprogramm für PCs mit dem Windows-Betriebssystem und Bestandteil von Office 365. Darüber hinaus bietet Microsoft auch Apps für Android-Smartphones/-Tablet-PCs oder Geräte mit einem Betriebssystem von Apple an.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AndroidFormatierungKompatibilitätOffice 365 – OSPages

WordPress

[wördpress] zusammengesetzt aus Wort + Presse
In diesem Zusammenhang ist damit die kostenlose Open Source Software von wordpress.org gemeint. Mit diesem Redaktionssystem arbeiten inzwischen weltweit über 65 % aller großen und kleinen Websites. Sie können es beim Hosting-Anbieter Ihres Vertrauens installieren (lassen) und es bietet alle erdenklichen Gestaltungsmöglichkeiten, ist recht einfach zu bedienen und für alle Arten von Websites vom One-Pager (alles auf einer Seite) über Blogs und Unternehmensseiten bis zu Shop-Systemen geeignet. Im Gegensatz dazu können Sie bei wordpress.com eine Website kostenlos als Subdomain hosten. Zwar arbeiten Sie ebenfalls mit dem o. g. CMS, seine Gestaltungsmöglichkeiten und Funktionen sind jedoch eingeschränkt.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BlogCMSDomainHostingWebsite

Würmer

Im Gegensatz zu Viren infizieren Würmer keine Dateien, sondern das gesamte Gerät. Dort vermehren und verbreiten sie sich über Netzwerkverbindungen, indem Sie z. B. eigenständig infizierte E-Mails an Ihre Kontakte versenden. Häufig bemerken Sie den Befall Ihres eigenen Gerätes erst, wenn Ihr Computer langsamer wird, da die Würmer zusätzliche Systemressourcen verbrauchen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerE-MailHackerMalwareViren

XYZ – Zero-Knowledge-Prinzip bis Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zero-Knowledge-Prinzip

[sirou nolidj] Nullwissen
Insbesondere wenn Sie sensible (Firmen-)Daten externen Dienstleistern anvertrauen, sollten Sie sicherstellen (lassen), dass auch nur Sie diese „sehen“ können. Um das zu erreichen, müssen die Daten nicht nur auf dem Transportweg besonders (Ende-zu-Ende / Kunde-zu-Server) verschlüsselt sein, sondern auch auf dem Server. Beispielsweise dürfen der Dekodierungsschlüssel und die Daten nicht auf einem Server liegen. Auch sollte sicher gestellt sein, dass der Server-Betreiber keinen Zugriff auf Ihre Login- und gespeicherten Daten hat. Dies ist vor allem bei außerhalb der EU ansässigen Services nicht oder nur magelhaft gegeben.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Cloud – Cloud ComputingOnline-ServiceServer – SSLTLS

zip-Datei

[sipp] Reißverschluss-Datei = komprimierte Datei
Vor allem für Dateien mit großen Datenmengen wie Anwender-Software ist dies ein verbreitetes Hilfsmittel. Durch die reduzierte Datenmenge können Sie auch große Dateien schneller übermitteln oder platzsparend auf Ihrem PC speichern. Wenn es sich beispielsweise um ein Programm handelt, entpacken Sie die Datei auf Ihrem Gerät, installieren das Programm und können es anschließend nutzen. Manche Geräte ermöglichen das Ver- und Entpacken von Haus aus, bei anderen müssen Sie dafür ein spezielles Hilfsprogramm verwenden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: DownloadKomprimierenPC (Personal Computer)Software

Zoom

[suhm] Stufenlos vergrößern / verkleinern
Dieser Begriff hat zwei Bedeutungen. Einerseits steht er für eine Veränderung der Darstellung eines Textes oder Bildes auf dem Bildschirm. Mittels spezieller + / – Schaltflächen oder dem Auseinander- / Zueinanderbewegen von zwei Fingern auf Touchscreens können Sie einen Text lesbarer machen, ein Bild genauer betrachten oder eine gesamte Webseite an die Bildschirmgröße anpassen. Andererseits handelt es sich um eine App über die Sie Videokonferenzen oder Webinare veranstalten oder an diesen teilnehmen können.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppTouchscreenVideotelefonieWebinar

Zwei-Faktor-Authentifizierung

auch Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)
Bei den meisten Online-Diensten reicht heute das einfache Login nicht mehr aus. Sie verlangen anschließend, dass Sie Ihre Identität auf einem zweiten Weg bestätigen. Einerseits kann dies über die Eingabe eines Codes, der per SMS kommt, geschehen. Andererseits erhalten Sie manchmal auch eine E-Mail mit dem Bestätigungs-Code oder einem Link, auf den Sie klicken müssen. Insbesondere bei Online-Banking-Diensten geschieht die Authentifizierung häufig über eine spezielle App auf Ihrem Smartphone.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CodeLink – LoginPassword

Quellennachweise

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)datasolutGabler WirtschaftslexikonHeise Online

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