Ranking

Ranking von Websites | Informationen und 3 Testmethoden

Welche Faktoren spielen für das Ranking bei Suchmaschinen eine Rolle? Tipps, wie Sie Ihre Website testen und gegebenenfalls die Voraussetzungen für ein besseres Ranking schaffen können.

Inhaltsverzeichnis

Wie wichtig ist das Ranking?

Nachdem Sie eine neue Website online gestellt haben, werden zunächst nur die Menschen diese besuchen, die den Titel Ihrer Website kennen. Da Sie mit Ihrem Internetauftritt jedoch vor allem neue Besucher / Kunden erreichen wollen, müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Website auch ohne Kenntnis des Namens bzw. eines Links gefunden werden kann.

Wenn sich jemand für ein Thema / eine Dienstleistung aus Ihrem Bereich oder ein Unternehmen aus Ihrer Branche interessiert, wird er einen oder mehrere entsprechende Suchbegriffe in die Suchleiste eines Browsers eingeben. Anschließend erscheint eine Liste der Websites / Beiträge, die zu dem eingegeben Begriff passen (könnten). Je nach Popularität des Begriffs kann die Liste mehrere Seiten lang sein.

Theoretisch wäre das kein Problem, wenn da nicht die Bequemlichkeit oder Ungeduld der Suchenden wäre. Je weiter oben in der Liste eine Website / ein Beitrag erscheint, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Suchende darauf klicken. Denn nur ca. 25 % sehen sich auch die zweite oder gar eine der darauffolgenden Seiten mit Suchergebnissen an, obwohl auf der zweiten oder dritten Seite vielleicht ein wesentlich besser passendes Ergebnis zu finden wäre.

Um zu verdeutlichen, welchen Einfluss das Ranking auf den Besucherverkehr einer Website hat, noch ein paar Zahlen. Ausgehend von einer rein organischen Suche (keine Links von anderen Websites) sieht die Klickwahrscheinlichkeit bezogen auf den 1. bis 10. Listenplatz wie folgt aus:

  1. 34,20%
  2. 17,10%
  3. 11,40%
  4. 8,10%
  5. 7,40%
  1. 5,10%
  2. 4,10%
  3. 3,30%
  4. 2,90%
  5. 2,60%

Zwar variieren die Werte abhängig vom genutzten Gerät (Mobil, Desktop) und der Art der Darstellung des Links (z. B. mit Sitelinks, als Featured Snippet, etc.), geben aber zumindest einen Anhaltspunkt.

Unter Ranking ist also der Rang zu verstehen, den Ihre Website gegenüber anderen einnimmt. Je weiter oben Ihre Website auf der Liste der Suchergebnisse erscheint, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie besucht wird. Doch wer bestimmt überhaupt, welchen Rang Ihre Website einnimmt?

Suchmaschinen und Ranking

Bei über 1.83 Milliarden Websites im Internet (Stand Januar 2021) ist klar, dass „nicht jeder neben dem Fahrer sitzen kann“ bzw. unter den ersten Suchergebnissen angezeigt wird. Infolgedessen müssen die infrage kommenden Suchergebnisse irgendwie sortiert werden, wobei die Qualität des Inhalts zwar wichtig, aber nur ein Kriterium von vielen ist.

Kurz gesagt sind die Suchmaschinen für das Ranking verantwortlich. Zunächst wären da die drei meistgenutzten Suchmaschinen zu nennen, deren prozentuale Marktanteile weltweit sich auf den Stand Januar 2021 beziehen:

  • Google (USA, seit 1997): über 85 %
  • Bing von Microsoft (USA, seit 2009): knapp 7 %
  • Yahoo! (USA, seit 1995): knapp 3 %; verwendet heute die Suchergebnisse von Bing

Außerdem sind noch weitere allgemeine Suchmaschinen erwähnenswert, die sich durch weniger Werbeeinblendungen und verbesserten Datenschutz von den oben genannten unterscheiden. Inzwischen ebenfalls relativ bekannt sind:

  • DuckDuckGo (USA; seit 2008): knapp 1%; weniger Werbung, die Suche wird nicht personalisiert
  • Qwant (Frankreich, seit 2013); keine gezielten Werbeanzeigen und personalisierten Suchergebnisse, jedoch eine Partnerschaft mit Microsoft
  • Ecosia (Deutschland, seit 2009); CO2-neutral, achtet die Privatsphäre, „pflanzt Bäume“, Suchergebnisse von Bing
  • Startpage (Niederlande, seit 2006); kein Tracking und Protokollieren der Nutzer, Suchergebnisse von Google
  • Swisscows (Schweiz, seit 2014); vollständig verschlüsselte Suche und keine Datenspeicherung

Darüber hinaus gibt es Suchmaschinen z. B. aus Russland oder China, die aber in Deutschland kaum genutzt werden. Abschließend wären da noch besondere Suchmaschinen wie Ask, Facebook, etc., Meta-, Peer-to-Peer- und Tor-Suchmaschinen sowie solche speziell für Kinder zu nennen. Diese spielen jedoch für das Ranking im Sinne dieses Beitrags nur eine untergeordnete Rolle.

Indexierung von Websites und deren Inhalten

Voraussetzung für die Auffindbarkeit Ihrer Website ist die Indexierung. Sie müssen sozusagen den Bots der Suchmaschinen erlauben, Ihre Website und deren Inhalte besuchen zu dürfen. Sobald Sie diese Erlaubnis erteilt haben, kann Ihre Website in den Index der Suchmaschinen aufgenommen werden.

INDEX

In diesem Zusammenhang ist der Index ein dynamisches Verzeichnis aller z. B. vom Googlebot (s. u.) gefundenen Inhalte des Internets. Dieses Verzeichnis ist jedoch nicht einfach alphabetisch geordnet, sondern es werden Faktoren darüber gelegt, die in ihrer Gesamtheit das Ranking bestimmen. Außerdem ändert sich die Reihenfolge der Suchergebnisse immer wieder.

Um einen Index überhaupt erstellen zu können, müssen die Suchmaschinen das Netz regelmäßig scannen. Da es für einen Menschen unmöglich ist, diese Masse an Websites, Beiträgen und Bildern ständig im Auge zu behalten, gibt es hierfür spezielle Programme – die Webcrawler, auch Searchbots oder Spiders genannt.

WEBCRAWLER

Dabei handelt es sich um Computerprogramme, die das Internet gezielt und automatisch nach bestimmten Informationen absuchen. Sie durchforsten alle Informationen und sammeln dabei verschiedene Arten von Daten. Diese Daten können sie im Anschluss speichern, sortieren und auswerten. Die wohl bekannteste Funktion von Crawlern ist die Indexierung von Websites für Suchmaschinen. (Quelle: HUBSPOT)

Jedoch „beschäftigt“ nicht jede der oben genannten Suchmaschinen eigene Bots. Mit Ausnahme von DuckDuckGo (DuckDuckGo-Bot) nutzen die meisten die Dienste der Google- oder Bingbots. Diese besuchen die Websites nicht nur ein Mal, sondern kontrollieren auch in regelmäßigen Abständen, ob sich etwas verändert hat.

Google Algorithmus

Da Google aufgrund seiner Verbreitung die wichtigste Suchmaschine ist, beziehen sich alle folgenden Erläuterungen auf das Ranking bei Google. Insgesamt berücksichtigt der Algorithmus, der das Ranking bestimmt, etwa 200 Faktoren.

ALGORITHMUS

Hierbei handelt es sich um eine systematische, logische Regel oder Vorgehensweise, die zur Lösung eines vorliegenden Problems führt. Es ist also eine Anweisung, die Schritt für Schritt durchgeführt wird, um eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen. (Quelle: GIGA)

Einerseits verrät Google unter anderem aus Gründen des Schutzes vor Manipulationen die meisten Ranking Faktoren nicht. Andererseits unterliegen die Kriterien, die das Ranking bestimmen, auch einem stetigen Wandel. So ändert Google die Gewichtung von Jahr zu Jahr. Manche Faktoren fallen weg oder neue kommen dazu. Die letzte größere Veränderung war die Bewertung der Barrierefreiheit und stärkere Gewichtung der Anpassung von Websites an die Nutzung auf mobilen Geräten. Bisher hat Google diesbezüglich AMP (Accelerated Mobile Pages) bevorzugt behandelt. Im Mai gab Google bekannt, dass dies in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird, sondern andere Methoden wie Responsive Design zum Erreichen der Mobilfreundlichkeit gleichwertig behandelt werden.

Schwerpunkte beim Ranking

Ausgehend von den bekannten Ranking Faktoren, können grob vier Bereiche unterschieden werden:

  • Rein technische Kriterien, auf die der Inhaber der Website nur begrenzt einwirken kann;
  • externe Faktoren, die ebenfalls nur eingeschränkt steuerbar sind;
  • gestalterische Kriterien, die bei der Erstellung der Website berücksichtigt werden sollten sowie
  • inhaltliche Kriterien, auf die sowohl der Webdesigner / Website-Entwickler als auch der Betreiber / Redakteur maßgeblich Einfluss nehmen kann.

Unabhängig von der Beeinflussbarkeit durch den Website-Betreiber spielen aktuell zehn Faktoren für das Ranking bei Google wohl die größte Rolle:

  1. Mobile First
  2. Suchintension
  3. Sprach-Suche
  4. Snippet-Optimierung
  5. Strukturierte Daten
  1. Benutzererlebnis
  2. Ladegeschwindigkeit
  3. Seitenstruktur
  4. interne Verlinkungen
  5. Back-Links

Im Folgenden ordne ich diese einem der vier oben genannten Bereich zu und erläutere sie zusammen mit weiteren, das Ranking beeinflussenden Kriterien näher. Dabei sagt die Auswahl und Reihenfolge nichts über die Gewichtung durch Google aus.

Technische Kriterien

Unter den technischen Kriterien fasse ich die Faktoren zusammen, die sich hauptsächlich auf das Hosting bzw. auf den Server beziehen. Dazu gehören u. a.:

  • Server-Leistung
  • Ausfallsicherheit
  • Server-Standort
  • Verschlüsselung (SSL)
  • Alter der Domain
  • Aktualität / Alter der Website

Um möglichst gute Werte bei den serverseitigen Faktoren zu erreichen, sollten Sie sich von vornherein für ein möglichst sicheres und zuverlässiges Hosting entscheiden. Der Preis sollte nicht das wichtigste Kriterium sein. Denn was nützt es, Kosten zu sparen, wenn das Ranking Ihrer Website darunter leidet, sie nicht gefunden wird und Sie somit weniger potentielle Interessenten erreichen. Außerdem sollte eine SSL-Verschlüsselung der Website inzwischen eigentlich selbstverständlich sein.

Da es in der Natur der Sache liegt, dass Ihre Domain zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung Ihrer Website neu ist, können Sie diesbezüglich das Ranking nicht selbst beeinflussen. Sofern es sich um eine First-Level-Domain handelt, zeigt sich der erste Erfolg beim Ranking frühestens nach einem Jahr, meistens aber auch erst nach drei oder mehr Jahren. Subdomains haben es i. d. R. schwerer. Hingegen kann eine regelmäßige Aktualisierung der Inhalte das Ranking fördern.

Falls Sie im Nachhinein feststellen, dass das Hosting Ihrer Website das Ranking negativ beeinflusst, wenden Sie sich an Ihren Hosting-Anbieter. Sollte er nicht willens oder in der Lage sein, die Technik „zu aktualisieren“, wechseln Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Anbieter. Nicht nur aus Gründen des Datenschutzes empfiehlt sich für deutsche Website-Betreiber / Unternehmen immer ein Hosting auf Servern mit Standort in Deutschland.

Externe Ranking Faktoren

Je gefragter das Angebot oder je größer das Interesses an dem jeweiligen Thema ist, desto schneller wird sich das Ranking verbessern. Darüber hinaus spielt auch die Anzahl der Websites mit ähnlichen Inhalten eine Rolle. Je mehr (schon etablierte) Websites Ihre Themen / Ihr Angebot bereits abdecken, desto schwieriger wird der Aufstieg.

Von Ihnen nur wenig oder indirekt beeinflussbar sind somit die Kriterien, die sich auf Aktionen der Nutzer beziehen. Einerseits sind dies die organische Klick-Rate sowie der Direktzugriff, andererseits die Anzahl der wiederkehrenden Besucher und die Absprungrate.

KLICKRATE / DIREKTZUGRIFF

Die Klickrate- (Click-Through-Rate, CTR) bezeichnet das Verhältnis zwischen der Anzahl der Einblendungen und der Klicks auf … den Eintrag in den Google-Ergebnissen. (Quelle: CLICKWORKER)
Ein Direktzugriff (direkter Traffic) auf eine Website bedeutet, dass ein Besucher auf direktem Weg zu einer Website navigiert, ohne dass er auf einen Link auf einer anderen Website geklickt hat. Direkter Traffic kann von verschiedenen Quellen kommen:
1. Wenn ein Besucher Ihre URL kennt und sie direkt in die Adresszeile des Browsers eingibt
2. Wenn ein Besucher auf einen Link klickt, der in einer E-Mail enthalten ist (die URL wurde von einer dritten Person weitergeleitet). (Quelle: AT INTERNET)

Da Sie die Suchenden nicht zwingen können, in den Suchergebnissen immer auf Ihre Website zu klicken, können Sie sowohl die Klick-Rate als auch die Anzahl der Direktzugriffe nur dadurch steigern, dass Sie versuchen, andere Ranking Faktoren so zu optimieren, so dass Ihnen dadurch der Aufstieg beim Ranking schneller gelingt.

Wiederkehrende Besucher und Absprungrate

Des Weiteren fallen in diese Kategorie auch noch die Anzahl der wiederkehrenden Besucher und die Absprungrate. Letztere zeigt an, wie viele Besucher Ihre Website bereits nach dem Aufrufen einer Seite wieder verlassen bzw. auf wie viele andere Seiten innerhalb Ihrer Website sie anschließend noch klicken. Grundsätzlich gilt, je mehr weitere Seiten ein Besucher aufruft, desto besser. Anders gesagt, deutet eine hohe Absprungrate bei einer umfangreich(er)en Website darauf hin, dass deren Inhalt nicht wirklich das Interesse der Besucher geweckt hat.

Allerdings ist das relativ und hängt auch vom Umfang Ihrer Website ab. Bei einer reinen Landing Page ohne weitere Beiträge kann die Absprungrate natürlich mangels Inhalts nicht verringert werden. Außerdem versteht es sich von selbst, dass eine Website, deren Informationen die Besucher nicht zufrieden stellen, auch nicht mit deren Wiederkehr rechnen kann. Hierbei hilft nur eine Verbesserung der Inhalte bzw. des Angebots.

Nicht zuletzt zähle ich zu den externen Ranking Faktoren auch die Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Es kann durchaus einen positiven Effekt für das Ranking haben, wenn Sie in einem oder mehreren sozialen Netzwerken vertreten sind. Das muss nicht (nur) eine Facebook-Seite oder ein Twitter- / Instagram-Profil sein. Je nach Branche sind auch Xing oder LinkedIn durchaus nützlich.

Einerseits werden hierdurch mehr potentielle Kunden, die „von selbst“ nicht nach Ihnen gesucht hätten, auf Ihre Website und Ihr Angebot aufmerksam und Ihre Marke wird bekannter. Andererseits tauchen Sie dadurch auch in den Suchergebnissen mehrfach auf, was wiederum die Chance neue Leser / Kunden zu erreichen steigert.

Gestalterische Ranking Kriterien

Hierunter ist sowohl die Programmierung der Website als auch die Optik und Benutzerfreundlichkeit zu verstehen. Erstere sollte möglichst „schlank“ sein. Dies ist häufig bei vorgefertigten Themes / Baukasten-Systemen ohne nachträgliche Optimierung nicht der Fall. Sie bieten Funktionen für jede Eventualität an, von denen eine Website u. U. nur einen kleinen Teil wirklich benötigt, deren Code aber trotzdem mit geladen wird.

Beispielsweise haben zwar Animationen einen gewissen „Wow-Effekt“ und sind, solange es sich um einige wenige handelt, auch in Ordnung. Aber sie bieten keinen tatsächlichen Mehrwert oder Nutzen für Ihre Besucher / Kunden und lenken eher von Ihrem eigentlichen Angebot ab. Das gleiche gilt für eingebundene Videos, Töne, Popups und zu viele Werbeanzeigen.

Der Code (Vorschrift zur Darstellung der Informationen) sollte nur die Elemente enthalten, die für Ihre Website auch tatsächlich notwendig sind. Denn jede (unnötige) Code-Zeile wirkt sich (negativ) auf die Ladegeschwindigkeit aus. Darüber hinaus sollte die Programmierung so wenige Fehler wie möglich enthalten.

Hinsichtlich der Optik und Benutzerfreundlichkeit möchte ich an dieser Stelle zunächst nur einige Stichworte nennen:

  • Klare Strukturierung der Seiten;
  • Marke(nname) als Anker, der die gesamte Gestaltung bestimmt;
  • konsequentes Farbschema (Corporate Design);
  • deutlicher Kontrast zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe;
  • ausreichend große Schrift und Schaltflächen (Buttons, Links), auch auf mobilen Geräten;
  • übersichtliches (nicht überladenes) Haupt-Menü, das von überall auf der Website erreichbar ist.

Inhaltliche Ranking Faktoren

Nicht nur die Gestaltung, sondern vor allem auch der Inhalt ist für ein besseres Ranking von Bedeutung. So sollten Sie bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) vor allem folgende Punkte beachten:

  • Eindeutiges Schlüsselwort / Keyphrase im Titel und mehrfach im Text , in der Einleitung und der Meta-Beschreibung sowie in mindestens einer weiteren Überschrift sowie im Alternativtext der Abbildungen jeder Seite / jedes Beitrags.
  • Texte (mit möglichst wenigen Rechtschreib- und Grammatikfehler), die nicht zu kurz und gut strukturiert sind, einen Mehrwert bieten / neue Informationen enthalten und aktuell gehalten werden.
  • Ausgehende Links zu relevanten Websites sowie interne Verlinkungen; möglichst keine leeren oder zerbrochenen/toten Links.
  • Optimierte Bilder mit einem Alternativtext (einer kurzen Beschreibung dessen, was auf dem Bild zu sehen ist), da Bots Texte lesen, aber keine Abbildungen ansehen können.

Details zu weiteren gestalterischen und inhaltlichen Ranking Faktoren sowie Tipps zur Umsetzung finden Sie in einem gesonderten Beitrag.

Testwerkzeuge

Wie bereits oben erwähnt, werden Sie mit einer neuen Website nicht so schnell einen Fortschritt beim Ranking in den Suchmaschinen feststellen können. Jedoch gibt es mehrere Möglichkeiten, Ihre Website zu testen. Anhand der Testergebnisse können Sie dann einschätzen, ob und welche Voraussetzungen für ein gutes Ranking Ihre Website erfüllt und wo eventuell noch nachgebessert werden könnte.

Vor allem bei schwerwiegenden technischen oder groben SEO-Fehlern sind diese Tests recht hilfreich. Dennoch sollten Sie nicht versuchen, „um jeden Preis“ überall 100% zu erreichen. Einerseits gibt es Faktoren, wie z. B. Netzqualität, Server-Überlastung, Gerät, die zu einem schlechteren Ergebnis führen, die Sie jedoch nicht direkt beeinflussen können. Andererseits liegen die Werte für Mobilgeräte immer niedriger als die für Desktops.

Als Beispiel habe ich vier bekannte Websites getestet. Da es hier nicht darum geht, jemanden an den Pranger zu stellen, nenne ich nur das Genre und das Testergebnis (PageSpeed Insights) für mobile Geräte / Desktops:

Nachrichtenmagazin 26 / 81 – IT-Magazin 33 / 76 – Blog 15 / 50 – Webdesign-Agentur 72 / 93.

Obwohl zumindest drei der Websites auch auf Desktops nur mittelmäßige Werte aufweisen, gleichen sie dieses mit der Qualität der Inhalte aus. Aufgrund dessen haben sie viele Besucher und nehmen trotz mäßiger Testergebnisse Spitzenplätze beim Ranking ein.

Ladezeit – Core Web Vitals

Um die Geschwindigkeit, mit der Ihre Website lädt zu testen, geben Sie PageSpeed Insights in das Suchfeld Ihres Browsers ein. Nachdem Sie auf den Link von Google Developers geklickt haben, öffnet sich ein Fenster mit einem Eingabefeld für die URL. Dort hinein kopieren / tippen Sie die vollständige URL Ihrer Website oder einer einzelnen Seite / eines Beitrags, z. B. https://meine-seite.de/ bzw. https:// meine-seite.de/wanderungen/alpen/ und klicken auf Analysieren. Nach kurzer Zeit erscheint ein neues Fenster mit Ihren Testergebnissen.

Unterhalb Ihrer URL befinden sich zwei Tabs, mit denen sich die Ergebnisse für mobile Geräte und für Desktops anzeigen lassen. Darunter sehen Sie jeweils ein Kreis-Diagramm mit dem Gesamt-Ergebnis der Messung. Bei einem Wert von 0 bis 49 (rot) sollte auf jeden Fall etwas unternommen werden, 50 bis 89 (gelb) weist auf eine mittelmäßige Leistung hin und ein Wert zwischen 90 und 100 (grün) wäre gut bis perfekt.

Ranking PageSpeed Insights 1 mobil
Gesamtergebnis für mobile Geräte (+)
Ranking PageSpeed Insights 1 Desktop
Gesamtergebnis für den Desktop (+)

Googles neue Messlatte

Bei neueren oder selten besuchten Websites sehen Sie darunter nur eine Tabelle mit Angaben zu den Core Web Vitals, also zur Ladezeit und Nutzerfreundlichkeit der getesteten Seite, wobei die Messwerte je nach Qualität in grüner, oranger oder roter Schrift dargestellt sind.

  • First Contentful Paint (FCP) [1]: Dauer in Sekunden bis ein Besucher das erste Bild oder den ersten Text auf der Seite sieht. Einen Eindruck vermittelt Ihnen hierfür auch die „Kästchen-Grafik“ unter der Tabelle. Je mehr Kästchen leer bleiben oder ein unvollständiges Bild zeigen, desto schlechter.
  • Speed Index: Geschwindigkeit des Ladefortschritts beim Aufbau der Seite in Sekunden.
  • Largest Contentful Paint (LCP) [1]: Dauer in Sekunden bis das größte Bild / der längste Text auf dieser Seite geladen ist.
  • Time to Interactive (TTI): Dauer in Sekunden bis die Seite vollständig nutzbar ist.
  • Total Blocking Time (TBT): Summe aller Zeiträume zwischen FCP und TTI, wenn sie 50 Millisekunden überschreitet.
  • Cumulative Layout Shift (CLS) [1]: Dieser Wert gibt Auskunft über die visuelle Stabilität der Seite bzw. ob sich Inhalte während des Ladevorgangs unerwartet verändern oder verschieben. Je niedriger der Wert ist, desto besser.

Der LCP-Wert sollte bei weniger als 2,5 Sekunden liegen, eine Dauer von mehr als 4 Sekunden wäre sehr schlecht.

Falls Ihre Website schon über einen längeren Zeitraum indexiert ist und häufig aufgerufen wurde, sehen Sie unter „Origin Summary“ weitere Grafiken zu den Core Web Vitals. Sie zeigen die prozentualen Anteile guter, mittlerer und schlechter Ladezeiten für die oben mit [1] markierten Kriterien. Außerdem wird zusätzlich der Wert für First Input Delay (FID) angegeben, der zeigt, wie lange es vom Klicken auf eine Schaltfläche bis zur Reaktion des Browsers auf diese Aktion dauert. Dies sollte weniger als 1 Zehntelsekunde dauern. Mehr als drei Zehntelsekunden sind sehr schlecht.

Ranking PageSpeed Insights 2 mobil
Prüf-Details für mobile Geräte (+)
Ranking PageSpedd Insights 2 Desktop
Prüf-Details für den Desktop (+)

Hinsichtlich der Core Web Vitals hat Google ermittelt, dass

… noch im März lediglich 22 Prozent aller Websites und nur 3 Prozent der deutschen Websites den Web-Vital-Check bestanden (haben).

Quelle: t3n digital pioneers

Prüfkriterien bei PageSpeed Insights

Um zu erfahren, anhand welcher Faktoren Google die Seite bewertet, sollten Sie sich die Empfehlungen, die Diagnose sowie die bestandenen Prüfungen ansehen. Diese Listen zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Pflege Ihrer Website achten sollten. Je mehr Punkte Sie auf Ihrer Website berücksichtigen, desto besser für das Ranking.

Im Folgenden liste ich die wichtigsten Faktoren in Bereiche untergliedert auf.

  • Text komprimieren; er sollte bereits während des Ladevorgangs sichtbar sein.
  • Bilder richtig dimensionieren, effizient codieren, moderne Formate verwenden, mit Angaben zu Höhe und Breite versehen, das größte Bild vorab laden und nicht sichtbare Bilder aufschieben.
  • Videoformate für animierte Inhalte sowie
  • keine zusammengesetzten Animationen verwenden.
  • CSS komprimieren und nicht verwendetes CSS entfernen.
  • JavaScript komprimieren, auf eine möglichst kurze Ausführungszeit achten, nicht genutztes JavaScript sowie in Bundles enthaltene doppelte Module entfernen und Browser daran hindern, veraltetes JavaScript bereitzustellen.
  • Anfrageanzahl niedrig und Übertragungsgröße gering halten.
  • Aufwand für den Haupt-Thread und Drittanbieternutzung minimieren.
  • Umfangreiche Layout-Verschiebungen, lange Haupt-Thread-Aufgaben, übermäßige DOM-Größe und Verkettung kritischer Anfragen vermeiden.
  • Passive Listener verwenden.
  • Server-Antwortzeit verringern sowie sehr große Netzwerknutzlasten vermeiden.
  • Wenige/keine das Rendern blockierenden Ressourcen,
  • wichtige Anforderungen vorab laden sowie Caching von statischen Inhalten,
  • Vorverbindung zu erforderlichen Ursprüngen aufbauen und mehrere Weiterleitungen auf die Seite vermeiden.

Empfehlungen und Diagnose

In diesen beiden Abschnitten erhalten Sie einen Überblick über die Faktoren, die die Ladezeit Ihrer Seite negativ beeinflussen. Insbesondere rot hervorgehobene Mängel sollten Sie sich genauer ansehen und versuchen, diese Hemmnisse zu entfernen, um bessere Voraussetzungen für ein gutes Ranking zu schaffen.

Außer PageSpeed Insights gibt es noch weitere Angebote zum Testen der Leistung / Ladezeit Ihrer Website. Die bekanntesten sind GT-Metrix, webpagetest.org sowie pingdom.com (kostenlose 30-Tage Demo / Monitoring gegen Bezahlung). Diese haben den Vorteil, dass Sie den Test für unterschiedliche Browser und von anderen Server-Standorten simulieren können. Allerdings ist sind die Auswertungsdetails für Laien eventuell etwas schwieriger zu interpretieren.

Gesamt-Analyse mit Lighthouse

Deshalb stelle ich hier den Lighthouse-Test, ebenfalls von Google Developers, der in die DevTools des Chrome Browsers integriert ist, etwas ausführlicher vor. Die Auswertung der Einzelergebnisse ist recht übersichtlich dargestellt und auf z. T. etwas verwirrende Diagramme wird verzichtet. Allerdings sind hierfür, wie auch für die drei oben erwähnten Tests, Englischkenntnisse von Vorteil. Im Folgenden habe ich die Begriffe, soweit es möglich ist, auf Deutsch übersetzt. Um den Test durchzuführen,

  1. öffnen Sie den Chrome Browser auf dem Desktop,
  2. geben die URL Ihrer Website in die Suchleiste ein,
  3. klicken auf das Drei-Punkte-Menü,
  4. bewegen den Cursor über Weitere Tools und
  5. klicken ganz unten auf Entwicklertools.

Beim Opera Browser klicken Sie auf dem iMac nach Punkt 2. in der Taskleiste auf 3. Entwickler > 4. Entwicklerwerkzeuge.

In der nun erscheinenden rechten Seitenleiste erhalten Sie viele Informationen zu Ihrer Website. Da es um das Ranking und dieses beeinflussende Faktoren geht, interessiert an dieser Stelle nur der Lighthouse-Test. Diesen starten Sie, indem Sie im oberen Menü dieser Seitenleiste auf » und dann auf Lighthouse klicken. In dem neuen Fenster setzen Sie bei allen Kategorien einen Haken und klicken auf Desktop. Anschließend generieren Sie den Bericht und Ihre Seite wird analysiert, wobei sich die Darstellung Ihrer Seite links im Browserfenster mehrfach ändert.

Ranking Lighthouse Test 1
Lighthouse Test: Leistung und Barrierefreiheit (+)

Performance und Accessibility

Sobald die Analyse abgeschlossen ist, erscheinen oben fünf Kreisdiagramme mit der bereits bei PageSpeed Insights beschriebenen Farbgebung. Diese zeigen (von links nach rechts) das Gesamtergebnis für die Leistung, Zugänglichkeit/Barrierefreiheit, beste Umsetzung, Suchmaschinenoptimierung sowie (grau) fortschrittliche Web Anwendung.

Hinsichtlich der Leistung (Performance) erhalten Sie dieselben Informationen, die auch PageSpeed Insights anzeigt. Deshalb überspringe ich diesen Punkt und beginne mit der Barrierefreiheit (Accessibility). Die wichtigsten Ranking Faktoren sind hier:

  • Eindeutige Benennung von Buttons,
  • erkennbare Link-Bezeichnungen,
  • alternativer Text für Abbildungen,
  • Überschriften in absteigender Reihenfolge sowie
  • ausreichender Kontrast zwischen Hintergrund- und Vordergrundfarbe.

Während diese Punkte grundsätzlich bei der Erstellung jeder Seite / jedes Beitrags beachtet werden sollten, ist der letzte Punkt etwas problematisch. Denn selbst bei einem objektiv optimalen Kontrast wie Schwarz auf Weiß erscheint diese Mängelmeldung. Infolgedessen sollten Sie diesen Punkt nicht überbewerten. Verlassen Sie sich auf Ihre eigenen Augen. Wenn Sie die Inhalte auch bei unterschiedlicher Helligkeit des Bildschirms gut erkennen und Schrift- und Link-Farben voneinander unterscheiden können, ist alles in Ordnung.

Darüber hinaus gibt es noch 36 weitere Kriterien, die sich auf die Programmierung der Website beziehen. Eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Codes würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Außerdem werden Sie (sofern Sie nicht Programmierer sind) wahrscheinlich an der Codierung Ihrer Website auch nichts ändern wollen oder können. Sollten jedoch zu viele Fehler angezeigt werden, wäre vielleicht ein Theme-Wechsel oder die Beratung durch einen Web-Entwickler zu überlegen.

Ranking Lighthouse Test 2
Lighthouse Test: Best Practices und SEO (+)

Best Practices

Hierbei bewertet Lighthouse die beste Umsetzung der aktuellen Standards. Zu den 17 Ranking Faktoren zählt neben allgemeinen, die Programmierung betreffenden Kriterien vor allem der Punkt Vertrauen und Sicherheit (Trust and Safety). Dementsprechend führen

  • unsichere Links sowie fehlende HTTPS Verschüsselung,
  • JavaScript-Bibliotheken mit Sicherheitslücken,
  • Browser-Fehler, die entweder auf einen Fehler auf der Website selbst oder beim Browser zurückzuführen sind,
  • unzureichende Bildauflösung und unpassende Bildformate,
  • kein HTML-Dokumenten-Typ sowie
  • keine gültige Datenquell-Karte

zu einer schlechteren Gesamt-Bewertung und somit u. U. zu einem schlechteren Ranking.

SEO

Als viertes sehen Sie eine Auflistung der hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung bewerteten Faktoren. Diese können Sie am einfachsten beeinflussen, da sie sich hauptsächlich auf den Inhalt Ihrer Website beziehen.

  • Das Dokument hat ein Titel-Element und eine Meta-Beschreibung,
  • nutzt eine lesbare Schriftgröße,
  • vermeidet (zu viele) Plugins,
  • hreflang sowie rel=canonical sind gültig und
  • es existiert ein meta name=“viewport“-Tag mit Angabe zur Weite sowie ‚initial-scale‘ zur korrekten Darstellung der Seiten.
  • Außerdem besitzt die Seite einen erfolgreichen HTTP Status Code,
  • Links haben einen beschreibenden Text und können gecrawlt werden,
  • Abbildungen verfügen über ALT-Attribute und
  • klickbare Elemente sind ausreichend groß.

Natürlich sollte eine gültige robots.txt-Datei vorhanden sein und die Website / Seite sollte nicht von der Indexierung ausgeschlossen sein. Denn eine nicht indexierte Seite ist sozusagen unbekannt und ein Ranking ist somit nicht möglich.

Progressive Web App

Neben einigen Kriterien, die sich auf spezielle Codierungen beziehen, sind folgende Faktoren auch für das Ranking von Bedeutung:

  • Schnell und zuverlässig: Die Websitze sollte auch im mobilen Netz schnell genug laden,
  • Installierbar: Ihre Website sollte HTTPS nutzen,
  • PWA: HTTP sollte auf HTTPS weitergeleitet sein, die Seite sollte eine angepasste Weite (responsive) haben und ein Apple-Touch-Icon besitzen.

Technische Qualität und Zugriffe

Wenn Sie sich in erster Linie für die technische Qualität Ihrer Website und die Anzahl der Zugriffe interessieren, können Sie die Google Search Console nutzen. Hierzu müssen Sie sich mit Ihrem Google-Konto anmelden und den auf der Website angegebenen Schritten folgen, um Ihre Website zu verknüpfen. Anschließend überwacht Google diese und Sie können dem Google Dashboard u. a. folgende Informationen entnehmen:

Unter Leistung sehen Sie die Gesamtsumme der Klicks während eines bestimmten Zeitraums sowie die Impressionen, d. h. wie oft Ihre Website in den Suchergebnissen vorgeschlagen wurde. Außerdem können Sie den durchschnittlichen Prozentsatz der Impressionen, die zu einem Klick geführt haben, und die durchschnittliche Position Ihrer Website in den Suchergebnissen ablesen. Des Weiteren gibt eine Tabelle Auskunft darüber, welche Suchanfragen gestellt, welche Seiten aus welchen Ländern und mit welcher Geräteart aufgerufen wurden und wie das Ranking einer / eines bestimmten Seite / Beitrags aussieht.

Die Abdeckung zeigt Ihnen, wie viele Seiten von Ihnen indexiert oder davon ausgeschlossen wurden und welche indexierten Seiten Probleme (z. B. 404 Fehler) aufweisen. Diese können Sie dann korrigieren und anschließend Google auffordern, die Seite erneut zu crawlen.

Neu hinzugekommen ist eine Tabelle mit Hinweisen zu Verbesserungen. Auf einen Blick können Sie dort erkennen, ob Sie hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit auf Desktops und mobilen Geräten aktiv werden sollten.

Zwar erhalten Sie keine detaillierten Angaben über einzelne SEO-Kriterien, jedoch können Sie mit diesem Werkzeug das Ranking einzelner Seiten im Auge behalten. Dabei ist zu beachten, dass hier nur die Aufrufe über den Chrome Browser und die Suchmaschine von Google berücksichtigt werden. Falls Sie auf Ihrer Website ein anderes Statistik-Tool verwenden, wird die Gesamtzahl der Aufrufe höher sein, da dort auch die Aufrufe mit anderen Browsern und Suchmaschinen gezählt werden.

Als kleine Zugabe informiert Google Sie per E-Mail auch über das Auftreten von Fehlern (Abdeckung, empfehlenswerte Verbesserungen) auf der angemeldeten Website und Sie müssen sie nicht permanent selbst kontrollieren.

Negativer Einfluss auf das Ranking

Neben den im Beitrag genannten Kriterien für das Ranking einer Website oder einzelner Beiträge, gibt es eine ganze Reihe von Ranking Faktoren, die Google nicht verrät und die deshalb von Ihnen auch nicht beeinflussbar sind.

Allerdings gibt auch Aktivitäten Ihrerseits, die sich zwar zielführend anhören, aber von Google abgestraft werden. So haben Verlinkungen grundsätzlich eine große Bedeutung für das Ranking, jedoch nur sinnvolle und natürlich gewachsene Links. Deshalb quittiert Google u. a.

  • zu viele Links von nicht themenrelevanten Seiten,
  • ein unnatürliches Link-Wachstum z. B. durch gekaufte Links und/oder
  • viele Links von derselben IP-Adresse

mit einer Zurückstufung beim Ranking. Auch können Sie das Ranking nicht in die Höhe treiben, indem Sie selbst oder Freunde mehrfach täglich Ihre Website aufrufen. Da diese Aufrufe immer von derselben IP-Adresse ausgehen, werden sie nur ein Mal gezählt oder als automatisierter Vorgang negativ bewertet. Es wäre also vergebliche Liebesmüh.

Ranking

Ranking von Websites: Fazit

Wenn Sie wirklich etwas für ein besseres Ranking tun wollen, schaffen Sie gute technische Voraussetzungen (gutes Hosting, sauber programmiertes Theme).

Verlieren Sie aber beim Erstellen und Optimieren Ihrer Website deren Individualität sowie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden / Besucher nicht aus den Augen, denn auf deren Zufriedenheit kommt es letzten Endes an.

Anhand der oben beschriebenen Tests können Sie herausfinden, an welcher Schraube Sie bei Ihrer Website vielleicht noch drehen könnten. Tipps zur Lösung der häufigsten, relativ einfach zu behebenden bzw. vermeidbaren Probleme finden Sie in einem eigenen Beitrag.

Links zur Website der erwähnten Anbieter:

Keine Affiliate Links. Ich erhalte von diesen Unternehmen keine Provision.

Denken Sie aber immer daran, dass vor allem ein interessanter Inhalt zählt – Content is King, denn Sie erstellen Ihre Website in erster Linie für Menschen und nicht für Bots. Also, geraten Sie nicht in Panik, falls der eine oder andere Ranking Faktor vielleicht nicht so optimal ausfällt.

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Um die Nutzung meiner Website zu optimieren, verwende ich Cookies. Diese werden nur auf Ihrem Gerät gespeichert. Ich erfasse und speichere keine personenbezogenen Daten meiner Website-Besucher.
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