Mobilfunk Tarife | Warum so große Preisunterschiede?

Aktualisiert am 20-08-2020, von Ellena

Stimmt es, dass die Mobilfunk Tarife der großen Anbieter grundsätzlich (zu) teuer sind? Wenn ja, worin unterscheiden sie sich von günstigen?

Mobilfunk Tarife im Allgemeinen

Ohne eine aktive SIM-Karte können Sie nicht mobil telefonieren. Um eine SIM-Karte zu bekommen, müssen Sie einen Vertrag mit einem Mobilfunk-Anbieter abschließen. Zunächst haben SIe die Wahl zwischen Prepaid-Tarifen und Laufzeitverträgen.

Im ersten Fall kaufen Sie eine bestimmte Anzahl an Telefonminuten und SMS sowie x MB / GB Datenvolumen. Wenn Ihr Kontingent verbraucht ist, können Sie es gegen erneute Bezahlung wieder aufladen.

Anders ist das bei Laufzeitverträgen. Zwar buchen Sie auch hier ein Kontinent an Telefonminuten / SMS oder eine Flatrate sowie ein bestimmtes Datenvolumen. Aber unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch zahlen Sie jeden Monat denselben Betrag. Während der Vertragslaufzeit steht Ihnen das Paket so automatisch jeden Monat erneut zu. Normalerweise schließen Sie einen solchen Vertrag über 24 Monate ab.

Netze

Wie bereits erwähnt, gibt es bisher nur drei Netzbetreiber in Deutschland: Telekom, Vodafone und o2 (Telefónica). Alle anderen Mobilfunk-Anbieter nutzen das Netz eines oder mehrerer dieser Betreiber.

Hinsichtlich der Qualität des LTE-Netzes liegen Telekom und Vodafone vorne. Zwar baut o2 (Telefonica) sein Netz immer weiter aus. Dennoch gibt es große Lücken vor allem in ländlichen Gebieten. Daran hat sich auch nach dem Zusammenschluss mit e-plus nicht allzu viel geändert.

Mobilfunk Tarife – Laufzeitverträge

Neben den deutschen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und o2 gibt es viele kleinere Anbieter. Gemeinsam ist allen, dass Ihnen jeweils mehrere Mobilfunk Tarife zur Auswahl stehen.

Zunächst vergleiche ich die Angebote von Telekom, Vodafone und o2. Anschließend dienen congstar, OTELO und winSIM als Beispiele für günstigere Anbieter.

Basis-Leistungen

Alle hier beschriebenen Mobilfunk Tarife schließen LTE und eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze ein. Bezüglich der Preisangaben bleiben Sonderaktionen, Sonderkonditionen für Partner-/Familien-/Young-Verträge sowie Business-Tarife außen vor.

Darüber hinaus sind jeweils die Maximal-Geschwindigkeiten im Download / Upload (5G wo verfügbar) angeben. Außerdem in Klammern die Geschwindigkeiten, nachdem Sie Ihr gebuchtes Datenvolumen für den laufenden Monat aufgebraucht haben. Darunter finden Sie die Durchschnittsgeschwindigkeit. Des weiteren Angaben zum Roaming, zur Hotspot-Flat und ob VoIP möglich ist.

TELEKOM

300 / 50 MBit/s LTE/5G
(64 / 16 kBit/s)
k. A
Roaming: EU + [1]
Hotspot-Flat:
im Inland
VoIP: Ja

VODAFONE

500 / 100 MBit/s LTE/5G [2]
(32 / 32 kBit/s)
44,53 / 18,38 MBit/s
EU
Hotspot-Flat:
keine
VoIP: Ja

o2

225 / 50 MBit/s LTE
(32 / 32 kBit/s)
27 / 14,6 MBit/s
EU
Hotspot Flat:
keine
VoIP: Nein

[1] Bei der Telekom gilt das EU-Roaming auch für die Schweiz.

[2] Obwohl Vodafone schon kräftig Werbung dafür macht, können 500 MBit/s Upload-Geschwindigkeit bisher nur in 450 Städten, unter Idealbedingungen genutzt werden. Außerdem haben Vodafone im Juli und Telekom im September 2019 begonnen ihr 5G-Netz aufzubauen. Voraussetzung sind in beiden Fällen Endgeräten mit der passenden Hardware.

Mobilfunk Tarife
Grafik: eb

Mobilfunk Tarife im Einzelnen

Stand: Online-Angebote im August 2020. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Als Bereitstellungsgebühr für jeden der Mobilfunk-Tarife berechnet die Telekom einmalig 38,94 Euro, Vodafone 39,99 Euro und o2 39,99 Euro. Darüber hinaus handelt es sich jeweils um die Kosten pro Monat. Besonderheiten sind unterhalb der Tabellen aufgeführt.

MagentaMobil

S = 6 GB : 38,94 Euro
M = 12 GB : 48,69 Euro
L = 24 GB : 58,44 Euro [2]
XL = unbegrenzt : 82,81 Euro
5G inklusive
Inklusive StreamON Gaming + Music (S); Gaming + Music&Video (M); Gaming + Music&Video + Social&Chat (L / XL)

VODAFONE RED

XS = 4 GB : 29,99 Euro
S = 15 GB : 39,99 Euro
M = 30 GB : 49,99 Euro
5G inklusive
Ein beliebiger Vodafone-Pass kostenlos; weitere Pässe kostenpflichtig zubuchbar [3]

o2 free

S = 3 GB : 19,99 Euro
S+ = 6 GB : 24,99 Euro
Connect-Funktion [4]
M = 20 GB : 29,99 Euro
M+ = 40 GB : 34,99 Euro
Connect-Funktion [4]
unbegrenzt : 39,99 Euro [5]
Junge Leute (18-28) Vorteil: jeweils 10 Euro Rabatt

[2] SpeedON = Datenvolumen zubuchbar: S +500MB für 7 Tage; M +500MB, L +1,5 GB oder XL +2,5 GB für jeweils 31 Tage.

[3] Vodafone bietet folgende Pässe an: Chat-, Social- bzw. Music-Pass für 5,00 Euro oder Video-Pass für 10,00 Euro (nicht im XS-Tarif) mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Gaming Pass in Young-Tarifen kostenlos; in anderen Tarifen 5,00 Euro pro Monat.

[4] Zwei SIM-Karten für dieselbe Telefonnummer kostenlos.
[5] 5G Ready: 5G-Option ohne Aufpreis zubuchbar, sobald das Netz vorhanden ist.

Kosten

Betrachten Sie alleine die Kosten, bietet o2 die günstigsten Mobilfunk Tarife an. Bei den beiden anderen zahlen Sie bei vergleichbarem Datenvolumen 10 bis 20 € mehr. Wobei die deutsche Telekom am teuersten ist, aber dafür mehr Extras inklusive sind. Hinsichtlich der reinen Preisstruktur …

1 Punkt für o2.

Geschwindigkeit

Wenn Sie die Geschwindigkeit der Anbieter vergleichen, sind Sie im Telekom- und Vodafone-Netz am schnellsten unterwegs. Einerseits bietet Vodafone die höchste Maximal-Geschwindigkeit an. Andererseits drosselt der Provider wesentlich stärker als die Telekom. Nachdem Sie Ihr Daten-Volumen aufgebraucht haben, surfen Sie wiederum bei o2 noch am schnellsten. Und bei der Netz-Verfügbarkeit und -Stabilität liegen Telekom und Vodafone ganz klar vorne. Deshalb jeweils …

2 Punkte für Telekom

2 Punkte für Vodafone

1 Punkt für o2.

Zusatzleistungen

Außerdem punktet die Telekom bei sonstigen Leistungen wie Hotspot-Flat, VoIP, Roaming und Streaming. Bei Vodafone ist nur ein kostenloses Streaming-Angebot enthalten. Wiederum gibt es …

2 Punkte für Telekom

1 Punkt für Vodafone

Gesamtbewertung:

4 Punkte für Telekom

3 Punkte für Vodafone

2 Punkte für o2.

Die sogenannten Billig-Tarife

Grundsätzlich werden in allen drei Netzen günstige Mobilfunk Tarife angeboten. Wobei es im Telekom-Netz die wenigsten und im o2-Netz die meisten Angebote gibt. Bei meinen Beispielen nutzt congstar das Telekom-, OTELO das Vodafone- und winSIM das o2-Netz.

Sicherlich gibt es in diesem Bereich sowohl noch günstigere als auch teurere Mobilfunk Tarife. Da dieser Beitrag aber kein Preisvergleichs-Portal im engeren Sinne sein soll, habe ich die drei Anbieter willkürlich herausgepickt. Sie sind also weder als Empfehlung noch als Negativbeispiel zu verstehen.

Günstige Mobilfunk Tarife im Einzelnen

Zur besseren Vergleichbarkeit sind nur Tarife, die eine Telefon-/SMS-Flat in alle deutschen Netze einschließen, genannt.

Congstar

25 / 5 Mbit/s LTE
(32 / 32 kbit/s)
Bereitstellung:
einmalig 14,63 Euro
3 GB : 11,70 Euro
8 GB : 19,50 Euro
15 GB : 24,37 Euro

TIDAL Premium 6 Monate kostenlos, dann 8,77 Euro

LTE 50 Option 2,94 Euro pro Monat

OTELO

21,6 / 3,6 Mbit/s LTE
(64 / 64 kbit/s)
Bereitstellung:
einmalig 9,99 Euro
Go = 5 GB : 14,99 Euro
Classic = 10 GB : 19,99 Euro
Max = 20 GB : 29,99 Euro

LTE 50 Option 50 / 25 MBit/s bzw. 1 GB Upgrade: + 5,00 Euro pro Monat

winSIM

50 / 32 Mbit/s LTE
(16 / 16 kbit/s)
Bereitstellung:
keine Gebühr
(100 MB : 4,99 Euro) [6]
5 GB : 7,99 Euro
10 GB : 12,99 Euro
20 GB : 19,99 Euro

Datenautomatik: bis zu 3 x 200 MB/Monat zusätzlich für jeweils 2,00 Euro (ist deaktivierbar) [7]

[6] 21,6 / 11,2 Mbit/s
[7] Datenautomatik bedeutet, dass Ihr Datenvolumen kostenpflichtig automatisch um 200 MB erhöht wird, sobald Sie Ihr gebuchtes Volumen aufgebraucht haben. Erst dann wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Nachdem das Volumen drei Mal aufgestockt wurde, erhalten Sie per SMS ein Angebot zur generellen Erhöhung Ihres Datenvolumens.

Günstig versus teuer

Obwohl niemand etwas zu verschenken hat, sind doch die Preisunterschiede recht deutlich. Wo ist also ist der Haken?
Die Anbieter mit eigenem Netz finanzieren über ihre Mobilfunk Tarife natürlich auch den Ausbau und die Unterhaltung ihrer Netze. Während die Drittanbieter sich für relativ geringe Kosten dort nur einmieten.

Zunächst hat das Auswirkungen auf die Qualität. Hinsichtlich der maximalen Geschwindigkeit gibt es deutliche Unterschiede. So surfen Sie bei congstar ca. 90 % und bei OTELO 95 % bzw. mit LTE 50 Option ebenfalls 90 % langsamer als bei der Telekom oder Vodafone (ausgehend vom Idealfall). Bei winSIM erreichen Sie immerhin 20 % der maximalen Geschwindigkeit von o2.

Darüber hinaus sparen diese Anbieter bei den Zusatz-Leistungen. Sie bekommen quasi nur das Basis-Paket. Falls überhaupt zusätzliche Leistungen angeboten werden, kosten sie extra.

Welcher Anbieter – welcher Tarif

Am Anfang jeder Suche ist es sinnvoll, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Telefonieren Sie viel oder wenig?
  • Kommuniziersen Sie über SMS oder nutzen Sie eher Messenger?
  • Wie viele Daten verbrauchen Sie und wofür?
  • Befindet sich Ihr Gerät häufiger im WLAN- als im Mobilfunk-Netz?
  • Welche Zusatz-Leistungen (Musik-Streaming, Hotspots etc.) würden Sie nutzen?
  • Was sind Sie bereit auszugeben?

Anschließend ist es nicht ganz unwichtig, in welchem Gebiet Sie sich überwiegend aufhaltem – Land oder (Groß-)Stadt. Denn jedes Netz hat je nach Standort seine Stärken und Schwächen. Deshalb könnte sich auch ein Blick auf die Netzabdeckungskarten der Netzbetreiber lohnen. Denn was nützen die günstigsten Mobilfunk-Tarife, wenn Sie kaum Mobilfunk Empfang haben. Dann wäre ein Euro schon zu teuer.

Vorsicht ist bei eingeschlossener Datenautomatik geboten. Diese Mobilfunk-Tarife fangen zwar günstig an, können aber auf die Dauer (zunächst unbemerkt) ins Geld gehen. Wenn Sie regelmäßig zuzahlen müssen, können Sie auch gleich ein größeres Paket buchen. Ähnlich verhält es sich mit den Zusatz-Leistungen.

Fazit

Spontane Vertragsabschlüsse sind selten eine gute Idee. Denn obwohl die Bundesjustizministerin eine Verkürzung der Vertragslaufzeit auf ein Jahr anstrebt, sind Sie häufig noch 24 Monate gebunden! Und das auch, wenn Sie nach kurzer Zeit feststellen, dass Sie mit Ihrem gewählten Anbieter oder Tarif nicht klar kommen.

Einerseits werden Sie mit einem günstigen Angebot nicht glücklich, wenn die Nutzung Ihres Smartphones zu sehr eingeschränkt ist. Andererseits wären teure Mobilfunk-Tarife für Wenig-Telefonierer oder WLAN-Nutzer völlig überdimensioniert.

Das allgemein empfehlenswerte Rund-um-sorglos-Paket gibt es nicht. Und Erfahrungen von anderen helfen auch nur begrenzt. Denn jeder hat eben andere Ansprüche. Um ein bisschen eigene Recherche kommen Sie also nicht herum.


Mobilfunk Tarife – Anrufe / SMS ins EU-Ausland

Bereits seit zwei Jahren gibt es das EU-Roaming. Das bedeutet, dass Sie bei Reisen in Länder der EU für Telefonate und SMS dieselben Preise zahlen wie zu Hause. Falls Sie also eine Flatrate haben, entstehen keine Extra-Kosten, wenn Sie aus dem Spanien-Urlaub Ihre Freunde in Deutschland anrufen.

Bei der Deutschen Telekom gilt die Regelung z. B. auch für die Schweiz. Die einzige Bedingung ist in jedem Fall, dass Sie nach wie vor Ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Damit soll verhindert werden, dass Sie im EU-Ausland einen billigeren Vertrag abschließen und diesen dann überwiegend in Deutschland nutzen.

Außerdem dürfen die Anbieter nach wie vor auch das Roaming in ihren Verträgen ausschließen oder eigene Regelungen festlegen. Also schauen Sie sich Ihren Vertrag genau an. Darüber hinaus gibt eine Einschränkung bei mobilen Daten. So können die Mobilfunkanbieter vertraglich eine Obergrenze für das „freie Datenvolumen“ festlegen. Wenn diese überschritten ist, dürfen sie 4,50 EUR pro GB berechnen.

Auch wenn Sie im Ausland (wiederholt) mehr Daten verbrauchen als üblicherweise im Inland, kann Ihr Anbieter eine Klärung der Situation verlangen.

Jedoch haben in den letzten Jahren einige Mobilfunk-Nutzer das „Roaming“ missverstanden oder falsch interpretiert. Denn die Roaming-Regelungen gelten nur für Telefonate und SMS aus dem EU-Ausland nach Deutschland. Nicht aber aus Deutschland in EU-Länder. Deshalb ist es immer wieder vorgekommen, dass die Rechnungen unerwartet hohe Kosten für Anrufe und SMS auswiesen.

Von zu Hause ins Ausland telefonieren

Was lange währt, wird endlich … besser. Schon Ende 2018 stimmte das EU-Parlament einer Deckelung der Kosten für Anrufe und SMS in das EU-Ausland zu. Ein halbes Jahr später, aber noch rechtzeitig vor Beginn der Hauptreisezeit, haben auch die einzelnen Staaten der Europäischen Union grünes Licht gegeben. Demzufolge gilt ab Mai 2019 folgende Regelung:

Für Anrufe in ein anderes EU-Land gilt eine Preisobergrenze von 0,19 EUR pro Minute (zzgl. MwSt.) und für das Versenden von SMS in ein anderes EU-Land dürfen höchstens 0,06 Euro (zzgl. MwSt.) berechnet werden.

Quelle: IHR EUROPA – EUROPÄISCHE UNION

Momentan sind folgende Staaten Mitglied der EU:

  • Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,
  • Estland, Finnland, Frankreich,
  • Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien,
  • Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,
  • Malta, Niederlande, Österreich,
  • Polen, Portugal, Rumänien,
  • Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien,
  • Tschechien, Ungarn, Zypern (griechischer Teil)

Einerseits gelten die Regelungen auch für die zu einem EU-Land gehörigen Inseln wie die Kanaren oder Madeira sowie den Vatikanstaat. Außerdem für die französischen „Übersee-Kolonien“ Französisch-Guayana, Guadeloupe, La Réunion und Martinique. Sowie zusätzlich für die Nicht-EU-Länder Norwegen, Island und Liechtenstein.

Andererseits aber nicht für die Schweiz (Ausnahme Telekom), Andorra, Monaco und San Marino. Ebenfalls ausgenommen sind Fähren, Schiffe und Flugzeuge, selbst wenn sie sich in oder über der EU befinden.

* Anmerkung zu Großbritannien: Nachdem das Vereinigte Königreich die EU verlassen hat (Brexit), werden wahrscheinlich Großbritannien, Nordirland und Gibraltar auch ihren „Roaming-Status“ verlieren. Somit würden sie, wie schon jetzt die Isle of Man und die Britischen Kanalinseln (Guernsey und Jersey), wie jedes andere Nicht-EU-Land behandelt. Es sei denn, es würden Sondervereinbarungen getroffen, was jedoch im Moment noch nicht absehbar ist.

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