Digitales von A bis Z – kurz erklärt | Teil 6

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wörterbuch für Digitales: Begriffe rund um Computer und Internet aus dem Englischen übersetzt und kurz erklärt.

Ellena

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wörterbuch für Digitales: Begriffe und Abkürzungen rund um Computer und Internet – übersetzt und verständlich erklärt.

Digitales von A bis Z
Inhalt

Digitales – S

Im folgenden werden alle Begriffe und Abkürzungen auch für Laien verständlich erklärt und englische Begriffe (wörtlich) übersetzt. Falls kein sinnvolles deutsches Wort existiert, entfällt die Übersetzung. Außerdem ist, sofern es eine deutliche Abweichung von der Schreibweise gibt, in den eckigen Klammer eine Hilfe zur Aussprache der englischen Begriffe angegeben (th = tonloses d mit der Zunge zwischen den Vorderzähnen).

Register

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ

S – Sandbox bis System

Sandbox

[ßändbox] Sandkasten
Nicht nur Cyberangriffe, sondern auch neu installierte (unbekannte) Programme können den Computer in Unordnung bringen, indem sie bereits dort befindliche Dateien verändern oder gar löschen. Um dies zu vermeiden, haben Sie die Möglichkeit eine virtuelle „Sandkiste“ auf Ihrem PC installieren und Programme, denen Sie nicht wirklich vertrauen, dort zu isolieren. Manche Programme (z. B. manche Browser) erzeugen selbst eine Sandbox, beim Windows 10 Betriebssystem können Sie sie in das Betriebssystem integrieren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BrowserMalwareSecurity SuiteWindows

Scamming

[ßkämming] betrügend
Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Cyberkriminalität. Die Online-Betrüger kontaktieren Sie entweder per E-Mail, in sozialen Netzwerken oder auf Dating-Plattformen. Dort stellen Sie Ihnen eine hohe Erbschaft, den Traum-Job oder eine tolle Wohnung in Aussicht, schildern Ihnen eine private Notlage oder gaukeln Ihnen die große Liebe vor. Sobald Sie darauf eingehen, verlangen sie eine Bearbeitungsgebühr, Vorauszahlung oder finanzielle Unterstützung, die Sie auf ein Auslandskonto überweisen sollen. Selbstverständlich ist am Ende nicht nur das Geld, sondern auch die Kontaktperson verschwunden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Cyber-E-MailPhishingSocial Media – Spam

Scanner

[ßkänner] Abtaster (Einleser)
Zwar funktioniert das Einlesen wie beim Kopiervorgang, jedoch wird das Dokument anschließend nicht ausgedruckt, sondern als Datei an den PC gesendet. Auch mit Tablet-PCs oder Smartphones haben Sie die Möglichkeit, Dokumente mit Hilfe der Kamera (und/oder einer App) einzuscannen und zu speichern.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FaxgerätPC – PrinterQR-CodeSmartphoneTablet-PC

Screen Shot

[ßkrihnschott] Bildschirmabbild, -foto
Mittels einer bestimmten Tasten-Kombination oder dem gleichzeitigen Druck auf zwei Schalter bei einem Smartphone können Sie ein Foto Ihres Bildschirms (z. B. einer aktuell geöffneten Anwendung) herstellen. Dieses wird dann automatisch auf Ihrem Desktop oder in der Foto-App Ihres Smartphones abgelegt und Sie können es so z. B. mit anderen teilen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: DesktopKeyboard

Scroll(en)

[ßkrol] blättern, rollen
Da ein Bildschirm nur eine begrenzte Höhe (und Breite) hat, die Inhalte von Websites oder Programmen jedoch länger (manchmal auch breiter) sind, schieben Sie diese mit Hilfe der Mouse, des Touchpads oder mit dem Finger nach oben, unten oder auch zur Seite. Auf eBook-Readern blättern Sie durch ein Wischen von rechts nach links um.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CursoreBookMouseTouchpad – Touchscreen

Security Suite / -Software

[ßekjuriti ßwiht / … ßoft währ] Sicherheits-Set, -Programm
Da Computer mit Verbindung zum Internet häufig böswilligen Angriffen ausgesetzt sind, ist es wichtig, diese vor dem Eindringen von Schadsoftware zu schützen. Hierfür können Sie ein spezielles Programm installieren, das die Inhalte Ihres Computers sowie neu heruntergeladene Dateien automatisch kontrolliert. Sollte eine Gefahr erkannt werden, warnt Sie das Programm, wehrt den Angriff ab oder blockiert kritische Programme. Je nach Verbreitung eines Systems ist die Gefahr eines Angriffs mehr oder weniger groß. So sind Apple-Geräte von Haus aus relativ sicher, Geräte mit Android- / Windows-Betriebssystem hingegen sehr gefährdet. Deshalb sollten Sie dort auf jeden Fall ein zusätzliches Sicherheit-Programm installieren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerFirewallMalwareSandboxVirenWürmer

Server

[ßörwer] Diener
Hierbei handelt es sich um große Computer, die riesige Datenmengen speichern und verarbeiten. Diese Daten sind dann jederzeit von jedem Ort abrufbar. Solche Rechenzentren, in denen mehrere dieser Computer stehen, sind über die ganze Welt verteilt. Am bekanntesten / größten sind die Zentren von Amazon, Google, Apple oder Microsoft, jedoch gibt es auch unzählige weitere größere und kleinere Server-Betreiber. Ohne sie gäbe es kein Internet.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Cloud – ComputerGoogleHostingZero-Knowledge-Prinzip

(S)FTP (Secure File Transfer Protocol)

[sekjur fail tränsfer protocol] (sicheres) Datenübertragungs-Protokoll
Mittels eines speziellen Programms (z. B. FileZilla oder Cyberduck) haben Sie Zugriff auf die auf einem Hosting-Server installierten Dateien Ihrer Website. Das Protokoll ermöglicht Ihnen eine sichere Übertragung der Dateien von Ihrem PC auf den Server (s. o.) bzw. von dort auf Ihren PC. Darüber hinaus benötigen Sie ein solches FTP-Programm auch, um Dateien oder Verzeichnisse, auf die Sie über Ihr Redaktionssystem (CMS) nicht zugreifen können, vom Server zu entfernen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CMSFileHostingWebsite

Share

[schähr] teilen, freigeben
Wenn auch andere Personen ein Dokument oder Ihre Fotos sehen sollen, können Sie diese mittels eines bestimmten Befehls oder durch einen Klick auf eine hierfür vorgesehene Schaltfläche teilen. Bekannt ist auch der Teilen-Button in sozialen Netzwerken, der es ermöglicht, ein Foto oder einen Beitrag in Ihr Profil zu übernehmen und Ihre Freunde darauf aufmerksam zu machen. Jedoch haben Sie auch die Möglichkeit, Bilder etc. per Messenger zu verschicken oder beispielsweise den Link zu einer Website / einem Video per E-Mail an andere zu senden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ButtonE-MailFacebookLinkMessengerWebsite

SIM (Subscriber Identity Module)

[ßabskraiber aidentiti modul] Teilnehmer-Identitäts-Modul
Sobald Sie einen Mobilfunkvertrag abschließen, erhalten Sie von Ihrem Anbieter einen kleinen Chip. Diesen müssen Sie in das dafür vorgesehene Fach an Ihrem Smartphone einsetzen. Erst wenn der Anbieter den Chip entsperrt hat und Sie die dazugehörige PIN eingegeben haben, können Sie das Mobilfunknetz nutzen. Wenn der Chip bereits in das Gerät integriert ist, spricht man von einer e(mbedded)SIM = eingebetteten/-gebauten SIM, die über einen einzuscannenden Code aktiviert wird.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CodeMobilfunknetzePIN / PUKQR-Code

Smart Home

[ßmart houm] Intelligentes Zuhause
Dieser Teilbereich des Internets der Dinge umfasst die automatische bzw. Fernsteuerung von Geräten in einem Haus(halt). Hierfür benötigen Sie i. d. R. ein Smartphone sowie Geräte / Gegenstände, die über WLAN oder Bluetooth miteinander kommunizieren können. Einerseits schalten Sie beispielsweise per Smartphone die Heizung schon bevor Sie nach Hause kommen ein. Andererseits können Sie wie mit einer Fernbedienung z. B. das Licht in einem Raum ein und ausschalten.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BluetoothInternet of Things (IoT)Smartphone – SprachassitentenWLAN

Smartphone

[ßmart foun] Intelligentes Telefon = Handy (dt. Mobiltelefon)
Die englisch anmutende Bezeichnung „Handy“ [händi] für die PCs im (Hosen-)Taschenformat stimmt nur insoweit, als dass das Gerät handlich (engl. handy) ist. Denn die korrekten englischen Begriffe sind mobile phone (brit.) sowie cell phone (amer.). Der deutsche Name Mobiltelefon wird heute eigentlich nur noch für nicht-internetfähige mobile (Tasten-)Telefone verwendet. Auch ist streng genommen nicht das Telefon intelligent, sondern eher dessen Entwickler und Programmierer. Es verfügt über eine virtuelle Tastatur und wird mittels Fingerdruck und -gesten direkt auf dem Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu Tablets können Sie auf allen Smartphones mit einer SIM-Karte das Internet im Mobilfunknetz und nicht nur über WLAN nutzen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AndroidiOS / iPadOSMobilfunknetzeSIM …• TouchscreenVirtuelle TastaturWLAN

Smartwatch

[ßmart wotsch] Intelligente Uhr
Mehrere Hersteller bieten Uhren an, die mit ihren jeweiligen Smartphones (s. o.) verbunden werden können. Am bekanntesten sind wohl die Apple – oder die Galaxy Watch. Nachdem Sie Smartphone und Uhr über WLAN oder ein Mobilfunknetz miteinander verbunden haben, können Sie auf der Uhr Anrufe entgegennehmen und zahlreiche weitere Apps direkt dort nutzen. Zusätzlich verfügt sie noch über „Gesundheits- und Fitnessfunktionen“ wie Messung der Herzfrequenz, Sturzsensor, Warnung vor Herzinfarkt, etc. Falls Sie eine Uhr mit eSIM kaufen, haben Sie auch die Möglichkeit, unabhängig von Ihrem Smartphone zu telefonieren. Im Prinzip ist eine Smartwatch also ein Smartphone im Kleinformat.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppMobilfunknetzeSIMWearables – WLAN

SMS (Short Message Service)

[schort messedj ßörwis] Kurznachrichtendienst
Über die auf Ihrem Smartphone vorinstallierte SMS- bzw. Nachrichten-App können Sie mit allen anderen Smartphone-Nutzern kommunizieren, sofern Ihnen deren Mobilfunknummer bekannt ist. Meistens erfolgt die Kommunikation in kurzen Sätzen, die mit Emojis, die auch Wörter oder ganze Sätze ersetzen können, ergänzt werden. Über diesen Dienst ist ebenfalls das Versenden und Empfangen von Bildern als MMS (Multimedia Messaging Service = Nachrichtendienst für Medien) möglich. Allerdings fallen dafür auch bei einer SMS-Flat normalerweise Extra-Gebühren an. Voraussetzung für die Nutzung von SMS/MMS ist der Zugang zu einem Mobilfunknetz.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ChatEmojiMessenger – Mobilfunknetze

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)

[es em ti pi] Einfaches E-Mail-Übertragungsprotokoll
Dieser Begriff wird Ihnen im Zusammenhang mit dem Anmelden einer E-Mail-Adresse in einem Mail Client begegnen. Das Standardprotokoll für den Versand von E-Mails regelt die Kommunikation zwischen Computern in einem Netzwerk. Es läuft im Hintergrund ab und sorgt für das korrekt Einspeisen und Weiterleiten von E-Mails vom Absender zum Empfänger.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: E-MailIMAPMail ClientPOP3

Social Media

[ßoschel midia] Soziale Medien = Soziale Netzwerke
Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff Plattformen, über die eine Kommunikation mit anderen Menschen sowie das Teilen von Fotos, Videos, Musik etc. möglich ist. Die Bandbreite reicht von Allroundern wie Facebook, Nachrichtendiensten wie Twitter, Berufsnetzwerken wie Linkedin und Video-Portalen wie YouTube bis hin zu themenbezogenen Foren oder Blogs. Allen gemeinsam ist, dass Sie sich anmelden müssen, um etwas posten oder mitdiskutieren zu können. Manche Plattformen sind kostenlos und finanzieren sich über Werbung, bei anderen müssen Sie Nutzungsgebühren zahlen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AccountFacebookLoginPost – PrivacyShare

Software

[ßoft währ] Weiche Ware, Programmausstattung = Computerprogramme
Die Software ist das Herz jedes Computers, denn ohne sie wäre er nur ein Dekorationsgegenstand. Anders ausgedrückt können Sie mit einem Computer nur Daten verarbeiten, wenn eine Systemsoftware und die entsprechenden Anwender-Programme (User Software) bzw. Apps installiert sind. Vor allem um immer wieder auftretende Sicherheitslücken zu schließen, sollten Sie sowohl das Betriebssystem als auch alle Programme regelmäßig aktualisieren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppComputerOS (Operating System)Security Suite – SystemUpgrade – Update

Spam

[ßpämm] „Müll“ = unerwünschte Massen-Mail
Spams sind massenhaft und unaufgefordert an unzählige Empfänger gleichzeitig versendete E-Mails. Neben Werbe-E-Mails mit z. T. fragwürdigen Angeboten gehören dazu auch Phishing-E-Mails. Sie kommen von Ihnen unbekannten Absendern mit z. T. obskuren Adressen. Der Betreff ist häufig so formuliert, dass er Ihre Aufmerksamkeit wecken soll, die Anrede jedoch meistens sehr allgemein gehalten. Die Empfänger-E-Mail-Adressen stammen z. B. aus Hacking-Angriffen auf Server oder Online-Dienste und werden u. a. im Darknet gehandelt. Sollten solche E-Mails in Ihrem Posteingang landen, verschieben Sie sie sofort ohne weitere Aktionen auszuführen in Ihren Spam-Ordner oder kennzeichnen Sie sie als solche, damit die Filterfunktion daraus „lernen“ kann.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: DarknetE-MailHackerPhishingScamming – Spam-Filter

Spam-Filter

[ßpämm …] Müll-Filter
Wenn Sie einen guten E-Mail-Dienst haben, verschiebt er Spams (s. o.) bereits serverseitig automatisch in einen Spam-/Junk (Gerümpel)-Ordner oder verweigert die Annahme schon bevor sie bei Ihnen ankommen. Einen 100 %-igen Schutz vor echten Spams gibt es nicht. Zwar existieren sogenannte „Blacklists“ (schwarze Listen), in denen E-Mail-Adressen gesammelt werden, die als Quelle von Spams aufgefallen sind, aber auch sie können nicht alle Spammer sofort erkennen. Wenn der Filter zu engmaschig ist, landen u. U. jedoch auch „echte“ E-Mails wie Newsletter manchmal im Spam-Ordner, weshalb Sie ihn von Zeit zu Zeit kontrollieren und erwünschte E-Mails als „kein Spam“ kennzeichnen, also „white-listen“ sollten.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: E-MailNewsletterPhishingScamming

Sprachassistenten

Einerseits finden Sie diese „künstliche Intelligenz“ in Computern wie z. B. Siri von Apple bzw. „Hey Google“. Andererseits handelt es sich um eigenständige Geräte wie Alexa von Amazon, den HomePod von Apple oder den Google Assistant. Sie ermöglichen es Ihnen per Sprachbefehl bestimmte Aktionen ausführen zu lassen. Beispielsweise können Sie so auf dem Smartphones ein Telefonat starten oder eine App öffnen lassen. Auch informieren Sie Alexa und Co. auf Wunsch über das Wetter oder spielen einen bestimmten Musiktitel. Je öfter Sie die Funktion nutzen und je mehr der Assistent „mithört“, desto besser reagiert er auf Ihre Wünsche. Allerdings liegt in dem „Eingriff“ in Ihre Privatsphäre auch das Problem.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AI / KIMachine LearningPrivacyTracking

Speichermedien

Dazu gehören Festplatten, Magnetbänder, USB-Sticks, SD-Karten (Secure Digital Memory Cards = sichere digitale Speicherkarten), aber auch CDs, DVDs, Blu-Ray Discs (abgeleitet von „blauer Strahl“) sowie im weitesten Sinne Clouds. Allen gemeinsam ist, dass Sie dort Ihre Daten für eine mehr oder weniger begrenzte Zeit außerhalb Ihres Computers aufbewahren oder von einem Gerät zu einem anderen (z. B. von der Kamera auf den PC) transportieren können. Nicht jedes Medium ist für jeden Zweck geeignet und alle haben Vor- und Nachteile.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BackupCloudDatensicherungHard DriveUSB-Stick

SSD (Solid State Drive)

[solid stäit draif] Festkörper-, Halbleiterlaufwerk
In vielen Computern ersetzen SSDs inzwischen die herkömmliche HDD. Im Gegensatz zu dieser mechanischen Festplatte basiert der SSD-Speicher auf der Flash-Technologie ohne bewegliche Teile. Dadurch werden alle Vorgänge wie das Hoch-/Herunterfahren des Computers und das Laden von Dateien und Programmen wesentlich schneller ausgeführt. Außerdem ist diese Art Speicher weniger verschleißanfällig.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Hard Drive

SSL (Secure Sockets Layer)

[sekjuhr sokkets läijer] Sichere Verbindungsebene
Dies ist die Standardtechnologie zur Verschlüsselung von Daten im Internet, die zwischen Servern oder z. B. vom Besucher zu Websites übertragen werden. Sie dient zur Absicherung, dass die übertragenen Informationen nicht von Dritten ausgelesen, verändert oder für kriminelle Zwecke missbraucht werden können. Ob eine Website verschlüsselt ist, erkennen Sie in Ihrem Browser an dem kleinen Schloss links neben der URL der Website.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Browserhttp/sIMAPPrivacySandbox – SMTPURLWebsite

Streaming

[ßtrihming] strömen, fließen
Dieser Begriff taucht vor allem im Zusammenhang mit Musik, Filmen oder Videos auf. Einerseits können Sie auf Servern von Streaming-Diensten gespeicherte Medien im Browser oder über Apps beliebig häufig aufrufen, ohne die Titel oder Filme auf Ihr Gerät herunter zu laden und dort zu speichern. Andererseits haben Sie per Live-Stream die Möglichkeit, z. B. eine Fernseh-/Radiosendung zum Zeitpunkt ihrer Übertragung über Ihr Smartphone, Smart TV oder Ihren PC im Internet anzusehen/-hören. Streaming-Dienste sind jedoch zumindest in der werbefreien Variante i. d. R. nicht kostenlos.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppBrowserDownloadOnline-ServiceServer

Submit

[ßabmitt] absenden, (Anfrage) einreichen
Obwohl viele insbesondere größere, internationale Unternehmen eine deutsche Version Ihrer Websites / Apps eingerichtet haben, finden Sie unter Formularen immer noch häufig einen „Submit“-Button. Sobald Sie auf diesen klicken, wird Ihre Anfrage, Ihre Bestellung oder Ihr Kommentar an den Website-Betreiber übermittelt. Häufig wird nach dem Absenden eine Bestätigungs-Seite eingeblendet oder Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CancelDeleteOnline-ServiceSocial Media – Subscribe

Subscribe

[ßabßkraib] abonnieren, anmelden, buchen, vorbestellen
Wenn Sie die Dienste eines Online-Service-Anbieters in Anspruch nehmen wollen, ist das oft nicht kostenlos, sondern Sie müssen ihn abonnieren. Anschließend zahlen Sie jeweils für einen bestimmten Zeitraum, der sich u. U. automatisch verlängert, eine Nutzungsgebühr. Das gilt inzwischen auch für viele Websites, die z. B. mit Plus-Artikeln arbeiten. Wenn Sie diese lesen wollen, keine Werbeeinblendungen und das damit verbundene Tracking wünschen bzw. Ihr Browser dies bereits automatisch blockiert, müssen Sie ebenfalls ein Abo abschließen. Das Gegenteil ist unsubscribe.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Ad (-blocker)BrowserCookiesOnline-ServiceSocial Media – SubmitTracking

Suchmaschine

Im Januar 2021 gab es über 1,83 Milliarden Websites und täglich werden es mehr. Um jeden im Internet veröffentlichten Beitrag auffindbar zu machen, gibt es Suchmaschinen, die mit Hilfe von Bots (z. B. von Google, Bing oder DuckDuckGo) das Internet durchforsten und alle Inhalte indexieren (nach bestimmten Kriterien aufbereiten). Anschließend verarbeiten sie Ihre Suchanfrage und zeigen Ihnen im Browser eine Liste mit den möglichst passenden Ergebnissen. Die in Deutschland meist genutzten Suchmaschinen, die Sie in Ihrem Browser auswählen können, sind Google, Bing, DuckDuckGo, Ecosia und Startpage.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Bot – BrowserGoogleURLWebdesign – Website

Support

[ßupport] Unterstützung, Betreuung
Je nach dem Zusammenhang, in dem er verwendet wird, kann der Begriff zwei Bedeutungen haben. Zum einen steht er für die Beratung von Kunden beispielsweise bei (technischen) Problemen mit Geräten oder Dienstleistungen. Die Unterstützung kann sowohl telefonisch, per E-Mail, in Form eines Online-Chats oder Remote erfolgen. Normalerweise erhalten Sie ein Support-Ticket, so dass der Dienstleister Ihre Anfrage zuordnen und ggf. abrechnen kann. Zum anderen wird auch die Dienstleistung im Rahmen eines Wartungsvertrags (z. B. für die technische Betreuung einer Website) als Support bezeichnet.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ChatE-MailOnline-ServiceRemote

Surfen

[ßörfen] Wellenreiten
Dieser, aus dem Wassersport übernommene Begriff bezeichnet „das Streifen durch das Internet“ bzw. die Suche nach und das Aufrufen mehrerer Websites über einen gewissen Zeitraum. Ein anderer Begriff hierfür ist browsen (= durchstöbern).
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BrowserInternetWebsite

SVG (Scalable Vector Graphic)

[es wi dji (skäilebl vektor gräfik] Skalierbare Vektorgrafik
Es ist das Standard-Format für zweidimensionale Grafiken. Während der Erstellung, für die Sie ein spezielles Bearbeitungsprogramm (z. B. von Affinity oder Adobe) benötigen, können Sie einzelne Elemente beliebig formen und anpassen (vergrößern/verkleinern). Auch die fertigen Grafiken lassen sich verlustfrei in allen Größen verwenden, weshalb dieses Dateiformat oft für Logos und Piktogramme im Internet eingesetzt wird.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: IconJPGLogoPiktogramm – PNG

System

kurz für Betriebssystem
Auf allen Geräten ist vom Hersteller bereits eine System-Software installiert, die die Kommunikation zwischen der (angeschlossenen) Hardware und den Anwenderprogrammen ermöglicht. Somit steuert diese Software alle Grundfunktionen vom Einschalten über die Installation von Programmen, Interaktionen z. B. mit der Tastatur bis zum Speichern von Daten. Normalerweise haben Sie als Nutzer keinen direkten Zugriff auf das System. Selbst wenn Sie fortgeschrittene Programmierkenntnisse haben, ist von einer „eigenmächtigen“ Bearbeitung der System-Dateien dringend abzuraten.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CPUGPUHardwareOS (Operating System)RAMSoftware

Quellennachweise

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)datasolutGabler WirtschaftslexikonHeise Online

Grafiken: eb | › Externe Verlinkungen: Dieser Beitrag enthält keine Affiliate-/Partner-Links.