Digitales von A bis Z – kurz erklärt | Teil 5

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wörterbuch für Digitales: Begriffe rund um Computer und Internet aus dem Englischen übersetzt und kurz erklärt.

Ellena

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wörterbuch für Digitales: Begriffe und Abkürzungen rund um Computer und Internet – übersetzt und verständlich erklärt.

Digitales von A bis Z
Inhalt

Digitales von P bis R

Im folgenden werden alle Begriffe und Abkürzungen auch für Laien verständlich erklärt und englische Begriffe (wörtlich) übersetzt. Falls kein sinnvolles deutsches Wort existiert, entfällt die Übersetzung. Außerdem ist, sofern es eine deutliche Abweichung von der Schreibweise gibt, in den eckigen Klammer eine Hilfe zur Aussprache der englischen Begriffe angegeben (th = tonlosers d mit der Zunge zwischen den Vorderzähnen).

Register

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ

P – Pages bis Proxy-Server

Pages

[päidjis] Seiten
Hierbei handelt es sich um das für MacOS, iPadOS und iOS vorinstallierte Standardprogramm zum Erstellen von (formatierten) Texten. Darüber hinaus finden Sie auf iMacs/MacBooks noch TextEdit, ein Programm mit dem Sie Texte in Reinform (ohne Formatierung) verfassen können. Mit Pages erstellte Dokumente können auf Windows-Geräten nicht geöffnet werden, sondern Sie müssen sie auf dem Mac in eine Word-Datei oder in eine PDF umwandeln.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FormatierungiOS / iPadOSKompatibilitätMacOSWindows – Word

Password

[pahßwörd] Kennwort, Berechtigung-Code = Passwort
Um Ihr Gerät vor dem Zugriff durch Unbefugte zu schützen, sollten Sie es mit einem Passwort sperren. Dieses darf nicht zu leicht zu erraten sein und muss sicher aufbewahrt werden (Password Safe s. u.). Darüber hinaus benötigen Sie auch für die Nutzung von Online-Diensten oder manchen Apps Passwörter. Mittels der Kombination aus Nutzernamen plus Passwort soll sicher gestellt werden, dass kein Unberechtigter Zugriff auf Ihr Konto und dessen Inhalte erlangt. Verwenden Sie niemals ein und dasselbe Passwort für mehrere Geräte oder Dienste!
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Anwenderspezifisches PasswortCodeLockscreen – LoginOnline-ServiceUser NameZwei-Faktor-Authentifizierung

Password Safe

[pahßwörd ßäif] Passwort Tresor
Mit zunehmender Digitalisierung und Nutzung von Computern und Online-Diensten sammeln sich immer mehr sensible Zugangsdaten an. Einerseits sollten diese keinesfalls in falsche Hände geraten und dementsprechend nicht auf Zetteln oder in Notizbüchern notiert werden. Andererseits können Sie sich die unterschiedlichen und insbesondere immer komplizierter aufgebauten Passwörter (s. o.) kaum merken. Deshalb ist die Verwendung eines sicheren Programms oder einer App zu empfehlen. Dort speichern Sie Ihre Zugangsdaten, können schwer zu knackende Passwörter erstellen und diese auch jederzeit (idealerweise auf jedem Gerät) abrufen. Anschließend müssen Sie sich nur noch die Zugangsdaten zum Safe zu merken.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppDigitales ErbeLoginOnline-Service

Paste

[päist] Einfügen
Dieser Begriff taucht gewöhnlich im Zusammenhang mit Copy (kopieren) auf. Wenn Sie beispielsweise auf einem Smartphone einen Text oder eine URL kopieren, landet der Inhalt in der Zwischenablage. Nachdem Sie in eine andere App gewechselt haben, wird Ihnen dort auf der Tastatur oberhalb der Zahlenreihe ein Piktogramm für „Paste“ angezeigt. Mit einem Klick darauf fügen Sie den Inhalt aus der Zwischenablage z. B. in eine E-Mail oder in einem Messenger ein.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: PiktogrammURLVirtuelle Tastatur

Patch / Bugfix

[pätsch / bagfix] Pflaster, Flicken / Programmfehler-Behebung
Immer wieder treten Sicherheitslücken oder Fehler im Code einer Software auf. Deshalb verteilen deren Entwickler (meistens) zeitnah kleinere Updates, die diese Fehler beheben und die Lücken schließen. Dies geschieht auch unabhängig von größeren Aktualisierungen, die vorhandene Funktionen verbessern oder neue hinzufügen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CodeHackerLeakSoftwareUpdate

PC (Personal Computer)

[pörßonell kompjuter] Persönlicher Computer
Zunächst gab es Computer nur in großen Rechenzentren, in denen ausschließlich Fachleute diese bedienten. Ende der 70er Jahre war es aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung möglich, kleine „bürotaugliche“ Geräte zu bauen. Da damit auch Nicht-Informatiker arbeiten konnten, war der Weg zum eigenen Computer im Büro oder zu Hause frei. Inzwischen gibt es PCs in den unterschiedlichsten Größen und Bauarten.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerDesktop-PCLaptopNetbook – NotebookSmartphoneTablet-PC

PDF (Portable Document Format)

[pi di ef (portäbl dokjument formätt)] Transportables Dokumentenformat
In dieses Format umgewandelte Dokumente können unabhängig vom Gerätetyp, Betriebssystem und dem Programm, mit dem die Inhalte ursprünglich erstellt wurden, geöffnet werden. Darüber hinaus ist es möglich, PDF-Dokumente besonders abzusichern, indem Sie sie mit einem Passwort schützen, Inhalte schwärzen oder das Ändern, Drucken oder Extrahieren untersagen. Je nach Gerät und Betriebssystem müssen Sie u. U. zum Lesen oder Bearbeiten von PDFs ein spezielles Programm installieren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FilePages – PasswordWord

Phishing

[fisching] (Programmierer-Schreibweise für) fischen = Angeln
Darunter sind betrügerische Aktivitäten zu verstehen, deren Ziel es ist, an Ihre persönlichen Daten wie Nutzernamen, Passwörter oder Bankinformationen zu gelangen. Meistens versenden die Urheber zu diesem Zweck E-Mails oder SMS „im Namen seriöser Unternehmen“ mit harmlos aussehenden Links. Nach dem Klick landen Sie jedoch nicht bei dem vermeintlichen Unternehmen, sondern auf gefälschten Websites. Dort werden Sie dann aufgefordert, Ihre Daten einzugeben. Ähnlich funktioniert auch das Telefon-Phishing. Darüber hinaus können über das Öffnen von Anhängen solcher E-Mails auch Trojaner eingeschleust werden.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: E-MailMalwarePasswordScamming – SMS – Spam

Piktogramm

Beschreibendes Bild
Da Wörter nur von Menschen verstanden werden, die dieselbe Sprache sprechen, wurde bereits Ende der 1930er Jahre ein Visualisierungssystem entwickelt, um Informationen sprachunabhängig zu vermitteln. Bei der grafischen Umsetzung von Information werden diese auf das Wesentliche reduziert und/oder nur als Umriss dargestellt. Insbesondere im Zuge der Globalisierung und der Verbreitung von Computern und Internet finden diese, z. T. standardisierten Bildchen inzwischen in allen Lebensbereichen Verwendung.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: EmojiFaviconIconSVG

PIN / PUK

Personal Identification Number = Persönliche Identifizierungsnummer / Personal Unlock Key = Persönlicher Entsperrschlüssel
Sobald Sie die vom Anbieter freigeschaltete SIM-Karte in Ihr Gerät eingesetzt haben, fragt Ihr Gerät nach der PIN, die Sie zusammen mit der SIM-Karte erhalten haben. Diese geben Sie in das angezeigte Feld ein. Anschließend können Sie das Mobilfunknetz nutzen. Beide Codes sollten Sie sicher aufbewahren. Während Sie die PIN immer wieder benötigen, z. B. wenn Sie Ihr Gerät komplett ausgeschaltet oder das Betriebssystem aktualisiert haben, brauchen Sie die PUK nur, wenn Sie die PIN vergessen/verloren haben. Falls Ihr Gerät über eine eSIM verfügt, erhalten Sie einen Aktivierung-Code von Ihrem Anbieter, den Sie mit der Kamera Ihres Smartphones einscannen müssen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CodeMobilfunknetzeQR-CodeSIM – Smartphone

Pixel

Bildpunkt, -element
Diese Maßeinheit wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Einerseits gibt die Anzahl der Pixel bei Bildschirmen und Fotos Auskunft über die Größe. Andererseits lässt sich damit auch die Auflösung und somit Schärfe der Darstellung beurteilen. Je weniger Pixel, desto „grobkörniger“ wirkt das Bild. Darüber hinaus legen Sie auch die Schriftgröße auf Dokumenten oder Websites in Pixel fest. 8px wäre sehr klein, 12px / 16px für Dokumente / Websites normal und 40px sehr groß. Apple rechnet jedoch in „Point“ (Punkt), wobei z. B. 12px 9pt entspricht.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: JPGPagesWebdesign – Word

PNG (Portable Network Graphics)

[pi en dgi (portäbl netwörk gräfiks)] Transportable Netzgrafiken
Im Gegensatz zum JPG-Format für Fotos ist dies das Format der Wahl für grafische Darstellungen, insbesondere wenn Sie Schrift enthalten. Der Vorteil ist, das diese Grafiken dynamischer sind als JPG-Dateien. So bleiben sie auch in bei einer vergrößerten/verkleinerten Darstellung scharf, während JPG-Dateien dann verpixelt (s. o.)/unscharf wirken.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: JPGLogoPiktogrammSVG

POP3 (Post Office Protocol)

[poust offiß protocol] Übertragungsprotokoll für E-Mails
Es dient dem Abholen von E-Mails von einem Server. Gegenüber IMAP hat „alte“ Protokoll mehrere Nachteile. POP3 ermöglicht nur das Abholen, Listen und Löschen von E-Mails. Hierzu werden die E-Mails über eine Internet-Verbindung in den Mail Client auf dem Computer heruntergeladen. Anschließend findet die Verwaltung offline statt. Somit synchronisieren die E-Mails auch nicht auf mehreren Geräten, sondern müssen auf jedes separat heruntergeladen werden. Darüber hinaus sind von Haus aus Benutzernamen und Passwort unverschlüsselt.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: E-MailIMAPMail ClientSSLTLSWebmailer

Pop-up

[popp app] (plötzlich) erscheinen = aufklappendes Fenster
Hierbei handelt es sich um ein (kleines) Fenster, einen Kasten oder eine Einblendung (overlay) mit zusätzlichen Informationen, Werbung oder der Aufforderung, eine bestimmte Aktion auszuführen. Beispielsweise sollen Sie sich einloggen, die Website oder einen Newsletter abonnieren, dem Setzen von Cookies zustimmen, etc. Je nach Zweck erscheint ein Pop-up sobald Sie eine Website oder ein Programm öffnen oder es legt sich später unvermittelt über den Inhalt der Website / des Fensters.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Ad (-blocker)CookiesLoginNewsletterSubscribe

Post

[poust] Beitrag, Eintrag
Beiträge oder Mitteilungen, die Sie in sozialen Medien oder auf Websites / in Blogs veröffentlichen, werden als Post bezeichnet. Ursprünglich geht der Begriff „posten“ wohl auf den Vorgang des Verschickens, d. h. des Sendens eines Textes oder Bildes z. B. an einen externen Server zurück.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: BlogSocial MediaWebsite

PowerPoint

[pauer peunt] Kraft-/Energiepunkt
Auf PCs mit Windows-Betriebssystem ist es das Standard-Programm zum Erstellen von Präsentationen mit Textblöcken, Abbildungen und/oder animierten Darstellungen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Keynote – KompatibilitätOffice 365 – OS (Operating System)Windows

Printer

Drucker
Kaum ein Computer-Nutzer kommt heute noch ohne einen Drucker aus, da u. a. viele Formulare nur noch online verfügbar sind oder Sie Rechnungen als E-Mail-Anhänge erhalten. Sie können einen Drucker per Kabel an Ihren PC anschließen oder über WLAN mit diesem verbinden. Letzteres hat den Vorteil, dass Sie so auch Dokumente vom Smartphone oder Tablet-PC ausdrucken lassen können. Die meisten Drucker haben zusätzlich eine Kopierfunktion. Dabei liest der Drucker ein auf ihm abgelegtes Dokument ein und druckt es dann direkt aus.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: FaxgerätScannerWLAN

Privacy

[praiweßi] Privatsphäre (Datenschutz)
Ihre persönlichen Daten gehören Ihnen! Sie dürfen nicht ohne Ihre Zustimmung gesammelt, weiterverarbeitet und/oder an Dritte weitergegeben werden. Leider halten sich insbesondere viele US-Unternehmen und Internetportale nicht daran, obwohl Verstöße regelmäßig mit hohe Bußgelder geahndet werden. Einerseits sollten Sie sich genau überlegen, welche Rechte Sie Apps und Websites einräumen und welchen Diensten Sie welche Daten anvertrauen. Andererseits können Sie der Datensammelwut auch schon in den Einstellungen moderner Browser / Smartphones etwas Einhalt gebieten, indem Sie den Tracking-Schutz aktivieren bzw. Tracking-Cookies ablehnen, Ads (Werbung) blockieren oder die Zugriffsrechte einschränken.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppBrowserCookiesDSGVOTrackingWebsiteZero-Knowledge-Prinzip

Programmiersprachen

Inzwischen gibt es unzählige Programmiersprachen. Manche haben inzwischen ausgedient, andere werden immer wieder modifiziert und es kommen neue dazu. Welche Sprache Sie benötigen, richtet sich u. a. nach dem, was Sie programmieren möchten und nach dem System, auf dem Ihr Programm laufen soll. Beispielsweise sind Anwendungen für Apple-Geräte mit „Swift“ programmiert. Wenn Sie eine Website gestalten möchten, sollten Sie zumindest PHP, Javascript und CSS kennen. Texte werden mit HTML strukturiert und formatiert, wobei HTML (Hypertext Markup Language) keine Programmiersprache im engeren Sinne, sondern eine Text-Auszeichnungssprache ist.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CMS – CodeEditorFormatierungQuellcodeSystemWebdesign – WordPress

Provider

[prowaider] Lieferer, Versorger = Anbieter
Als Provider werden Dienstleister wie Netz- oder Server-Betreiber bezeichnet, die Ihnen kostenlos oder gegen Bezahlung die Nutzung ihrer Infrastruktur oder Ihres Dienstes erlauben. Hierfür müssen Sie mit Ihnen ein Vertrag abschließen und ein Kundenkonto anlegen. Anschließend haben Sie nach dem Login Zugriff auf den angebotenen Service. Denken Sie jedoch daran, dass Sie einen kostenlosen oder sehr günstigen Service immer mit Ihren Daten (z. B. deren Nutzung zu Werbezwecken) bezahlen. Für die Unterhaltung einer Infrastruktur und das Personal sind finanzielle Mittel notwendig und etwas verdienen wollen/müssen sie auch.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AccountLoginMobilfunknetzeOnline-ServicePrivacyServerZero-Knowledge-Prinzip

Proxy-Server

[proxi sörwer] Stellvertreter = Vermittlungsserver
Vor allem um ihre IP-Adresse zu verschleiern bedienen sich manche Nutzer eines Proxy-Servers. Dieser „steht“ zwischen Ihrem Gerät und dem Zielserver, so dass Ihre Anfrage zunächst dort landet und anschließend mit einer neuen IP-Adresse an das Ziel weiter übermittelt wird. Die Antwort nimmt dann wieder den gleichen Weg zurück. Zwar sind diese Dienste kostenlos, aufgrund der Menge der Nutzer geraten sie jedoch schnell an Ihre Belastungsgrenzen und die Verbindung ist deshalb recht langsam.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: IP-AdresseServerVPN

Q – Quellcode bis QR-Code

Quellcode

Hinter jedem Programm oder hinter jeder Website verbirgt sich ein, in einer / mehreren Programmiersprachen verfasstes Software-Dokument, das alle Funktionen bestimmt und dafür sorgt, dass sie korrekt ausgeführt werden. Der Computer oder Browser interpretiert den Quellcode, auch Quelltext genannt, der zwar für Menschen lesbar, aber für den Benutzer eines Programms oder einer Website nicht sichtbar ist. Jedoch gibt es Programme, mit denen das Anzeigen möglich ist, sofern der Quellcode oder Teile davon nicht durch spezielle Maßnahmen besonders geschützt (versteckt) sind (Closed Source).
Mehr Digitales aus diesem Bereich: CodeOpen SourceSoftwareWebsite

Qi -, kabelloses (induktives) Laden

Bisher erfolgte das Laden der Geräte-Akkus i. d. R. über ein Ladekabel mit einem geräte-kompatiblen Stecker (USB oder Lightning). Insbesondere höherpreisige Smartphones können zunehmend auch kabellos mittels eines Magnetfelds geladen werden. Dafür legen Sie das Gerät auf eine mit dem Stromnetz verbundene Ladestation. Zwar dauert das Laden u. U. etwas länger, hat jedoch auch Vorteile. So können Sie je nach Größe der Ladestation mehrere Geräte gleichzeitig laden und das Gerät auch zwischendurch nutzen, ohne durch das Kabel behindert zu werden. Ob Ihr Smartphone dafür geeignet ist, erkennen Sie an einem „q in einem Halbkreis mit einem Punkt darüber“. Für Smartwatches ist diese Art des Ladens Standard.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Lightning-AnschlussSmartphone – SmartwatchUSB (-Anschluss)

QR-Code

[kju ahr koud] Quick Response = Schneller Antwort“schlüssel“
Hierbei handelt es sich um ein Quadrat mit einem meistens schwarz-weißen Muster. Dahinter verbergen sich binär dargestellte Daten. Um ihn auslesen zu können, benötigen Sie i. d. R. eine entsprechende App (QR-Code Leser, -Scanner). Nachdem Sie das Quadrat „fotografiert“ haben, öffnet sich z. B. eine Website in Ihrem Browser. Bei manchen Geräten und Browsern ist ein solcher Scanner bereits integriert. Auch um selbst einen QR-Code zu generieren, müssen Sie sich einer App oder eines Online-QR-Code-Generators bedienen. In etwa vergleichbar funktioniert der Barcode (Streifen-/Balken-Code), der auf viele Produkte aufgedruckt ist.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppBrowserCodeScanner

R – RAM bis Router

RAM (Random Access Memory)

[rändom akßess memori] Zufalls-/Direktzugriffs-Speicher
Diese, auch vereinfacht Arbeitsspeicher genannte Komponente eines Computers ermöglicht die Speicherung von Daten für einen schnellen Zugriff. Je nach Computer kann es sich um eine HDD (Hard Disk Drive) oder SSD (Solid State Drive) Festplatte handeln. Sowohl die Art als auch die Menge an Arbeitsspeicher entscheidet über die Geschwindigkeit und damit über das flüssige und verzögerungsfreie Arbeiten. Daher gilt: Je mehr RAM, desto besser.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerHard DriveSSD

Reboot

[ribuht] Neustart
Falls sich Ihr Computer oder Ihr Smartphone einmal „aufhängt“, muss nicht gleich ein gravierendes Problem vorliegen. Manchmal handelt es sich nur um einen Schluckauf. daher hilft häufig schon ein Neustart. Bei einem weichen Neustart (soft reset) werden alle Anwendungen geschlossen und die Daten im RAM (s. o.) gelöscht, der Computer jedoch nicht ausgeschaltet. Zwar sind dann auch alle zuvor nicht gespeicherten Daten weg, Ihre Programm-Einstellungen bleiben aber erhalten. Anders beim harten Neustart, bei dem der Computer komplett ausgeschaltet (vom Strom genommen) wird und beim Einschalten alle Programme wieder neu lädt. Auch hierbei sind natürlich alle nicht gespeicherten Daten verloren.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerReboot – ResetSmartphoneWerkseinstellung

Remote (work)

[rimout (wörk)] rechnerfern, fern(gesteuert)
Einerseits bedeutet das, dass Sie von zu Hause (Homeoffice) oder jedem anderen beliebigen Ort aus arbeiten, indem Ihr Computer mit dem Netzwerk Ihrer Firma verbunden ist. Alle Aufgaben werden online erledigt und der Kontakt zur Firma erfolgt über eine Team-Arbeitsplattform oder telefonisch. Andererseits bieten viele Unternehmen auch Support-Leistungen, z. B. bei Problemen mit Ihren PC, ferngsteuert an. Mittels spezieller Programme erlauben Sie dem Service den Zugriff auf Ihr Gerät bzw. auf Ihren Bildschirm. Das erleichtert die Fehlersuche und -behebung, da der Mitarbeiter alle dafür notwendigen Schritte selbst steuern kann und weniger auf Ihre Mithilfe angewiesen ist.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ComputerHomeofficeSupport

Reset

[rißett] Zurücksetzen, Neustart
Falls Ihr Gerät oder eine App nicht mehr flüssig reagiert, Aussetzer hat oder hängen bleibt, hilft häufig ein Neustart. Hierfür schalten Sie das Gerät einmal komplett aus und starten es dann neu oder Sie entfernen die App vom Gerät und installieren Sie neu. Bei größeren Problemen haben Sie die Möglichkeit, das Gerät auf Werkseinstellung zurückzusetzen. Je nach Gerät können Sie vorher noch wählen, ob Sie nach dem Neustart alles neu einrichten möchten oder ob ein vorher angelegtes Backup aufgespielt werden soll, Sie also nicht alle Apps neu installieren müssen.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: AppBackupRebootWerkseinstellung

Responsive (Design)

[rißponsif] reagierend
Da es inzwischen eine Vielzahl von Computern mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen gibt, ist es wichtig, dass eine Website nicht nur für Desktop-PCs, sondern auch für Tablet-PCs und Smartphones programmiert ist. Um nicht unzähliche Versionen erstellen zu müssen, wird eine „responsive“ Website entwickelt. Diese ist so programmiert, dass sie automatisch auf die Größe des Bildschirms reagiert. So wird nicht mehr die Seite insgesamt geschrumpft, was Texte nicht nur unlesbar machte, sondern der Bedienbarkeit insgesamt schadete. Statt dessen verändert sich nun der gesamte Aufbau der Seite. Die Schriftgröße bleibt etwa gleich und Buttons und Bilder verkleinern sich nur unwesentlich.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: ButtonDesktop-PCSmartphoneTablet-PCWebdesign – Website

Retina Display

[retinah displäij] Retina Bildschirm
Dies ist zunächst nur ein Markenname, den Apple für seine Bildschirme mit einer Pixeldichte, die für das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmbar ist. Daraus resultiert, das die Darstellung auf dem Bildschirm, mit normalen Abstand betrachtet, schärfer wirkt als bei anderen Bildschirmen. Da Apple zu diesem Zweck die horizontale und vertikale Anzahl der Pixel verdoppelt, müssen Icons, Foto, etc. auch in doppelter Größe verwendet werden. Wenn sie z. B. auf Websites nur in „Normalgröße“ eingefügt sind, erscheinen sie auf Retina Displays unscharf. Für die neusten iPhones verwendet Apple jedoch jetzt auch OLED-Displays.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: Display / ScreenIconPixelWebdesign

Roaming

[rowming] Herumwandern
Normalerweise verbindet sich Ihr Smartphone nur mit Mobilfunkmasten des Anbieters, mit dem Sie einen Vertrag abgeschlossen haben. Vor allem im Ausland unterhält Ihr deutscher Betreiber jedoch kein eigenes Netz. Einerseits können Sie natürlich Ihre SIM-Karte durch eine bei einem dort ansässigen Anbieter gekaufte ersetzen. Andererseits haben deutsche Provider eventuell Verträge mit Anbietern des jeweiligen Landes abgeschlossen, die es ermöglichen, dass sich Ihr Gerät dort automatisch mit dem Partnernetz verbindet. In Ländern außerhalb der EU fallen dafür jedoch zusätzliche Gebühren an.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: MobilfunknetzeProviderSIM – Smartphone

Router

[ruhter] Lotser
Allgemein gesagt stellt dieses Gerät die Verbindung zwischen zwei Netzwerken her. Somit ermöglicht er es Ihrem PC, aus dem eigenen Netzwerk mit dem Netzwerk Ihres Internetanbieters zu kommunizieren. Ohne ihn hätten Sie mit einem PC oder Laptop keinen Zugang zum Internet. Wie schnell die Kommunikation verläuft, hängt von dem Gerät selbst sowie der von Ihrem Provider zur Verfügung gestellten maximalen Geschwindigkeit ab. Mittels Glasfaser-Anschluss sind momentan zwar Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload möglich, jedoch nicht an allen Standorten verfügbar.
Mehr Digitales aus diesem Bereich: DSLLaptopPC (Personal Computer) – ProviderWLAN

Quellennachweise

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)datasolutGabler WirtschaftslexikonHeise Online

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