Bedienfelder

Bedienfelder in der Seitenleiste
Gutenberg Tutorial Teil 2

Letztes Update: 02-12-2019

Ein wichtiger Teil des WordPress Gutenberg Editors sind die Bedienfelder in der rechten Seitenleiste. Im 2. Teil des Tutorials erkläre ich ausführlich die einzelnen Optionen.

Bedienfelder im Gutenberg Editor

Nicht erst bei der Bearbeitung der Blöcke eines Beitrags sind die Bedienfelder von besonderer Bedeutung. Schon bevor du mit dem eigentlichen Schreiben beginnst, nimmst du in der Gutenberg Seitenleiste die ersten Einstellungen vor. Im folgenden beschreibe ich die einzelnen Bedienfelder und deren Optionen.

Um die in der Seitenleiste angezeigten Bedienfelder an deine Bedürfnisse anzupassen, klickst du auf

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1. drei Punkte rechts oben
2. ein neues Menü erscheint
3. Ansicht anpassen

Anschließend öffnet sich ein Overlay, das alle verfügbaren Bedienfelder auflistet. Die in den beiden ersten Abschnitten genannten sind WordPress Elemente. Ob und welche unter Weitere Bedienfelder aufgeführt sind, hängt jeweils von deinem Theme und/oder deinen Plugins ab. Durch das Setzen oder Entfernen des Hakens vor den einzelnen Punkten bestimmst du, welche du in deiner Seitenleiste benötigst (s. Abb. 04).

Wenn du den Haken bei Prüfungen vor der Veröffentlichung aktivieren beibehältst, schützt dich das davor, einen Beitrag versehentlich unvollständig online zu stellen. Nachdem du auf den Veröffentlichen-Button geklickt hast, wird nachgefragt, ob du ihn auch tatsächlich jetzt veröffentlichen möchtest. Erst der zweite Klick stellt ihn dann wirklich ins Netz.

Status und Sichtbarkeit

Entweder bevor du mit deinem Beitrag beginnst oder spätestens vor dem Speichern legst du fest, wer ihn anschließend sehen soll:

  • Öffentlich (der Beitrag ist online)
  • Privat (wenn zunächst nur ein Redakteur oder Administrator ihn lesen soll)
  • Passwortgeschützt (nur Personen, denen du das Passwort mitteilst, können ihn sehen)

Letzteres wäre denkbar, wenn du auf deiner Webseite unterschiedliche Bereiche anlegst und manche Beiträge nur ganz bestimmten Personen zugänglich sein sollen.

Wenn du dich bei Sichtbarkeit für Öffentlich entschieden hast, erscheint nach dem Klick auf den Veröffentlichen-Button in der Seitenleiste neben Veröffentlichen das Datum und die Uhrzeit. Darüber hinaus hast du auch die Möglichkeit mehrere Beiträge hintereinander zu erstellen, diese aber nicht zum gleichen Zeitpunkt zu veröffentlichen. Um einen bestimmten Zeitpunkt dafür festzulegen, kickst du auf

!

1. den Link neben Veröffentlichen,
2. wählst den Monat, das Datum und das Jahr aus,
3. gibst die Uhrzeit ein.

Außerdem bietet sich diese Methode auch für einen älteren Beitrag an. Nachdem du ihn aktualisiert hast und veröffentlichst, wird zwar das neue Datum angezeigt. Jedoch bleibt der Beitrag in deinen Archiven an der gleichen Stelle wie zuvor.

Um den Beitrag wie einen neuen erscheinen zu lassen, wählst du manuell das aktuelle Datum und die Uhrzeit aus. Dann rückt er nach der Veröffentlichung in den Archiven an die erste Stelle. Er wird also wie ein neu erstellter Beitrag behandelt.

Nachdem du endgültig auf Veröffentlichen geklickt hast, siehst du die URL des Beitrags. Außerdem hast du die Möglichkeit, diese URL mit einem Klick zu kopieren sowie den Beitrag anzusehen.

Beitragsformate

Welche Beitragsformate zur Verfügung stehen, hängt maßgeblich von deinem Theme ab. Zwar ist immer Standard voreingestellt, aber im Auswahlfenster kannst du ein beliebiges anderes wählen. Normalerweise gibt es folgende Alternativen

  • Kurzmitteilung: Wenige Zeilen lange Nachricht, i. d. R. ohne Titel
  • Link: Ein besonders hervorgehobener Verweis auf eine externe Seite
  • Bild: Abbildung mit Bildunterschrift
  • Zitat
  • Status: Kurzmitteilung in einem Satz
  • Video: Ein Video oder eine Liste von Videos

Ob Beitragsformate einen echten Mehrwert haben, ist umstritten. Im Prinzip weicht nur die Gestaltung etwas vom Standard-Beitrag ab. Außerdem funktionieren diese meistens nur mit dem Theme, mit dem sie erstellt sind. Falls du das Theme wechselst, verändern sich auch die (zusätzlichen) Beitragsformate oder verschwinden ganz.

Am Ende dieses Menü-Teils findest du noch zwei weitere Optionen. Wenn du den Haken bei Beitrag oben halten setzt, bleibt dieser Beitrag in deinen Archiven an der ersten Stelle. Auch dann, wenn später neuere Beiträge dazukommen. Dagegen wäre ein Haken bei Ausstehender Review nur dann sinnvoll, wenn du mit mehreren Personen an deinem Blog arbeitest (s. Abb. 05).

Bedienfelder für Archive

Wie bereits in meinem WordPress Tutorial Teil 8 beschrieben, ermöglicht es das WordPress CMS, Beiträge in Kategorien einzuordnen und mit Schlagwörtern zu versehen. Beides dient der besseren Übersichtlichkeit. Außerdem erleichtert es deinen Besuchern das Auffinden von Beiträgen eines bestimmten Themenbereichs. Dem gleichen Zweck dienen auch die Schlagwörter.

Einerseits kannst du bereits erstellte Kategorien oder Schlagwörter nutzen. Andererseits erlauben es beide Bedienfelder aber auch, eine neue Kategorie bzw. neue Schlagwörter zu erstellen (s. Abb. 06). Nachdem du auf Kategorien geklickt hast, erscheint eine Liste aller bereits angelegter Kategorien. Wenn eine passende dabei ist, setzt du vor diese einen Haken. Normalerweise erscheint ein Beitrag nur in einer Kategorie.

Da ein Blog nur wenige Kategorien, aber wesentlich mehr Schlagwörter enthält, werden letztere nicht aufgelistet. Sondern dir steht nur ein Eingabefeld zur Verfügung.

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1. Erste Buchstaben des Schlagworts eingeben,
2. darunter erscheinen Vorschläge bereits existierender Schlagwörter
= auf das gewünschte klicken.
3. Wenn kein passendes vorhanden ist,
4. das neue Schlagwort ausschreiben
= es wird automatisch in deine Schlagwort-Liste übernommen.

Um deinen Beitrag mit mehreren Schlagwörtern zu versehen, setzt du hinter dem ersten Schlagwort ein Komma und trägst dann das nächste ein (Verfahren wie oben beschrieben).

Bedienfelder

3 Abbildungen

Bedienfelder

Beitragsbild und Textauszug

Einerseits sind diese beiden Bedienfelder für Suchmaschinen wichtig. Andererseits aber auch für deine Blog-Archive und für soziale Netzwerke. Das Beitragsbild oder Featured Image repräsentiert deinen Beitrag. Es muss nicht unbedingt dasselbe sein, das du zuoberst im Beitrag verwendest, meistens ist es das aber. Darüber hinaus dient dieses Bild als Blickfang sowohl in deinen Archiven als auch beim Teilen in sozialen Netzwerken. Um ein Beitragsbild festzulegen,

!

1. klickst du in das Feld Beitragsbild festlegen,
= deine Mediathek öffnet sich
2. auf das passende Bild klicken oder ein Neues hochladen

Falls du das Beitragsbild ändern möchtest, klickst du auf Beitragsbild ersetzen und suchst dir ein anderes aus. Mit einem Klick auf Beitragsbild entfernen, verschwindet es und das Feld ist wieder leer. In diesem Fall verwenden die Suchmaschinen anstelle eines speziellen Beitragsbilds irgendeine Abbildung aus deinem Beitrag. Sofern dein Beitrag nur ein aussagekräftiges Bild enthält, stellt das kein Problem dar. Wenn er jedoch mehrere Abbildungen, die eher einer Detail-Information dienen, enthält, wäre das Bild für sich u. U. wenig aussagekräftig.

Browser-Snippet

Ähnlich verhält es sich mit dem Textauszug. Wenn du dieses Feld leer lässt, generieren Suchmaschinen ein Snippet aus dem ersten Textabschnitt deines Beitrags. Ein Snippet ist der Textschnipsel, der in den Suchergebnissen des Browsers unterhalb des Titel und der URL erscheint. Einerseits sollte er den Inhalt des Beitrags beschreiben. Andererseits aber nicht länger als 155 Zeichen einschließlich Leerzeichen sein.

Da die Einleitung bzw. der erste Abschnitt deines Beitrags meistens länger ist, schneiden die Suchmaschinen diesen ab und ersetzen das Ende durch „…“. Das lädt nicht unbedingt zum Lesen ein. Denn durch u. U. überflüssige Füllwörter könnte die eigentliche Kernaussage abgeschnitten sein oder gar nicht mehr dargestellt werden. Deshalb solltest du in diesem Feld mit ein bis zwei kurzen, schnörkellosen Sätzen erklären, um was es in deinem Beitrag wirklich geht.

Weitere Bedienfelder

Unter Diskussion legst du fest, ob du für diesem Beitrag Kommentare und/oder Pingbacks und Trackbacks erlaubst. Dementsprechend setzt oder entfernst du die Haken. Des weiteren hast du bei manchen Themes noch die Möglichkeit, ein spezielles Layout zu wählen, Elemente zu de-/aktivieren etc.

Nachdem du jetzt alle grundlegenden Einstellungen für deinen neuen Beitrag vorgenommen hast, dreht sich in den folgenden Teilen meines Tutorials alles um die Verwendung der Gutenberg Blöcke.

© Grafiken: eb (Logos: WordPress / Gutenberg

Gutenberg Tutorials:

1: Einführung

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